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So bleiben Büroangestellte gesund

4. Juli 2018 verfasst von Gastautor

Gesundheit am Arbeitsplatz fördern

Jedes Jahr müssen Tausende Büroangestellte krankgeschrieben werden, weil das Arbeitsumfeld sie krankgemacht hat. Zu den häufigsten Ursachen für Fehltage am Arbeitsplatz zählen dabei Muskel-Skelett-Erkrankungen sowie Erkrankungen der Atemwege. Um dies zu vermeiden, sind Angestellte für sich selbst verantwortlich, aber auch der Arbeitgeber muss für ein möglichst angenehmes, gesundheitsförderndes Umfeld sorgen. Dies ist zum Teil sogar gesetzlich vorgeschrieben, zum Beispiel bei der Unfallvermeidung. Ein Büro muss so eingerichtet sein, dass Unfälle möglichst vermieden werden. Fluchtwege müssen frei sein, Notausgänge dürfen nicht zugestellt werden und Räume an sich dürfen keine Mängel haben (kaputte Fenster, lockere Fussbodenfliessen).

Aber neben diesen gesetzlichen Vorschriften gibt es noch mehr, was Arbeitgeber tun können und sollten, um dabei zu helfen, dass Mitarbeiter fit und gesund bleiben. Letzten Endes auch aus Eigeninteresse, denn gesunde Mitarbeiter, die sich wohlfühlen, sind leistungsfähiger, motivierter und kreativer. Was Sie genau tun können, erklärt der folgende Text.

Ergonomischer Arbeitsplatz und Lichtverhältnisse

Viele Menschen in sitzenden Berufen kennen es: Rückenprobleme, Nackenschmerzen, Kopfweh. In der Tat haben diese Beschwerden viel mit der Arbeitsplatzgestaltung zu tun. Der Mensch ist nicht dazu gemacht, den ganzen Tag, oft in beinahe derselben Position, zu sitzen. Jedoch ist dies in vielen Berufen heute der Fall. Umso wichtiger ist es, den Arbeitsplatz so einzurichten, dass er möglichst schonend für den Körper ist. Hierzu gibt es einige klare Faktoren, die Sie einhalten sollten.

Ergonomie des Arbeitsplatzes

Die Arbeitsplatte des Schreibtischs hat optimalerweise mindestens die Masse 80 x 160 cm. Der Stuhl sollte höhenverstellbar sein und auch bei der Rückenlehne ist es wichtig, dass sie die Einstellung verschiedene Positionen ermöglicht. Während des Sitzens auf der kompletten Sitzfläche müssen etwa fünf cm des Oberschenkels frei sein, das Knie bildet einen 90 Grad-Winkel und die Fussflächen sind komplett auf dem Boden. Die Rückenlehne reicht mindestens bis zu den Schultern und ermöglicht eine gerade, entspannte Sitzposition.

Noch besser ist es, wenn auch mehrere Steharbeitsplätze vorhanden sind, sodass Sie zwischendurch immer wieder auch im Stehen arbeiten können, um Rücken und Schultern zu entlasten.
Achten Sie vor allem auf die Position des Mausarmes! Computerbildschirm, Tastatur und Maus müssen genug Platz auf den Schreibtisch haben. Tastatur und Maus sind so zu positionieren, dass Sie die Unterarme während der Arbeit mit den Eingabegeräten bequem auf der Tischplatte auflegen können (mindestens 10 cm). Der Bildschirm sollte so stehen, dass bei gerader Sitzhaltung die erste Zeile mit leicht nach unten geneigtem Kopf zu lesen ist. Halsten Sie diese Faktoren bereits beim Sitzen ein, vermeidet dies bereits Verspannungsgründe.

Licht

Zu einem guten Arbeitsplatz gehören ebenfalls gute Lichtverhältnisse, die die Augen schonen, was hilft, Kopfschmerzen zu verhindern. Wichtig ist, dass der Bildschirm so steht, dass kein Licht reflektieren kann. Aber auch direktes Licht in die Augen ist nachteilig und sollte vermieden werden. Optimal ist ein heller Raum mit natürlichem Licht oder einer hellen, warmen künstlichen Lichtquelle. Dies sorgt für optimale Seh-Verhältnisse, welche die Augen schonen und Verspannungen im Kopfbereich vermeiden. Ausserdem verhindert gutes Licht Müdigkeit und erhöht die dauerhafte Leistungsfähigkeit.

Ordnung statt Chaos

Auch Ordnung und Sauberkeit sind wichtige Faktoren für die Gesundheit am Arbeitsplatz. Zwar muss jeder Mitarbeiter zum grossen Teil selbst für die Ordnung an seinem Arbeitsplatz sorgen. Jedoch können auch Arbeitgeber helfen, Ordnung herzustellen, vor allem durch geeignete Büromöbel. Ausreichend grosse Schreibtische und Aktenschränke helfen dabei, Arbeitsmaterialien und Unterlagen übersichtlich zu ordnen und zu archivieren. So wird weniger Zeit mit Suchen zugebracht, was sich positiv auf die Produktivität auswirkt und Stress reduziert. Dieser Effekt wird verstärkt, wenn Aktenschränke nah an den Arbeitsplätzen zu finden sind, um Laufwege einzusparen (obwohl auch regelmässiges Aufstehen gut für den Rücken ist, jedoch sollte das nicht mitten in einem Arbeitsprozess passieren, sondern wenn die Person eine kleine Pause macht). Ein ordentlicher, aufgeräumter Arbeitsplatz hilft insgesamt dabei, sich auf seine Aufgaben zu konzentrieren, was schnelleres Arbeiten und damit weniger Stress bedeutet.

Sauberheit – ein guter Schutz

Noch wichtiger um Erkrankungen zu vermeiden, ist aber die Sauberkeit im Büro. Denn an den verschiedenen Stellen, die wir häufig anfassen, sammeln sich Bakterien, Keime und Krankheitserreger. Zu den schmutzigsten Orten in einem Büro zählen neben der Tastatur und er Maus vor allem die Kaffeemaschine und Mikrowelle. Aber auch die Toilette und sämtliche Türklinken werden täglich von mehreren Menschen angefasst, wodurch Krankheitserreger verbreitet werden, was vor allem währen der Grippezeit problematisch werden kann. Um dies effektiv zu verhindern, ist es ratsam, die Büroräume und die dazugehörigen Sanitär- und Pausenräume regelmässig intensiv zu reinigen. Dies sollte am Besten von einer Fachfirma erledigt werden. Denn zum einen haben Büroangestellte meist wenig Lust, neben ihrer normalen Arbeit auch noch zu putzen. Zum anderen reinigen Experten einfach schneller und besser, da sie genau wissen, was sie wie und womit zu säubern haben. Eine professionelle Büroreinigung hilft damit effektiv, den Krankenstand im Unternehmen zu reduzieren und den Wohlfühleffekt am Arbeitsplatz zu erhöhen.

Was der Arbeitnehmer tun kann

Natürlich liegt es auch an jedem selbst, etwas für Gesundheit und Wohlbefinden zu tun. Vor Ansteckungen durch Keime hilft gründliches und häufiges Händewaschen.

Skeletterkrankungen können vor allem durch Bewegung vorgebeugt werden. Menschen, die im Job viel sitzen, sollten immer wieder zwischendurch aufstehen, umherlaufen. Sich strecken und kurze Übungen zur Entspannung von Nacken und Schultern machen. Dies muss nicht länger als 5 Minuten dauern und kann meist am Arbeitsplatz gemacht werden. Darüber hinaus sollte auch in der Freizeit für sportlichen Ausgleich gesorgt werden, um lange gesund und fit zu bleiben.

Gesundheit und Arbeit – fit bleiben

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2 Kommentare zu “So bleiben Büroangestellte gesund”

  1. Büroreinigung wird oft unterschätzt. Gerade im Herbst, wenn alles krank werden sollte die Reinigung öfter erledigt werden, da Türgriffe, Drucker, Mäuse, usw. schnell zum Überträger von Viren werden. Danke für die tolle Übersicht. Das werde ich meiner Tante weitergeben. Sie schafft in der Reinigung.

  2. Roger Hitz sagt:

    Hört sich toll an. Ich glaube aber, das der Prozentsatz der Firmen, die ihren Mitarbeitern ein elektrisch höhenverstellbares Stehpult als Schreibtisch hinstellen, sehr gering sein wird. Bei Behörden dürfte hier eine glatte Null stehen

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„Qualität ist der stärkste Feind
jeder Art der Vermassung.
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den Raum streitig.
Qualitäten ergänzen einander.”

Dietrich Bonhoeffer

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