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Datenschutz und Datenrettung: So sind Ihre Daten wirklich sicher gespeichert

Beim Datenschutz geht es nicht nur darum, die Datenträger vor Übergriffen anderer, sondern auch vor Umwelteinflüssen wie Wasser, starker Hitze oder sogar Feuer zu schützen.

Wenn Datenträger heiß laufen

Vielen Unternehmern ist gar nicht bewusst, dass Datenträger sehr empfindlich auf Hitze reagieren. Die meisten Geräte vertragen nur maximal 35 Grad Celsius, bevor es zu eventuellen Problemen und Datenverlusten kommen kann.

Um Datenträger vor dem Überhitzen zu schützen, gibt es einige praktische Tipps:

 
Und wenn es dann doch einmal zu einem Absturz oder einer Beschädigung des Datenträgers kommt, hilft in vielen Fällen eine professionelle Datenrettung, um alle oder zumindest einen Großteil der Daten wiederherzustellen.

Die Datenrettung als letzte Möglichkeit

Schon wenn der Verdacht besteht, dass der Datenträger beschädigt wurde, ist es wichtig, die Stromzufuhr zu unterbrechen und ein erneutes Einschalten zu verhindern. So vermeiden Sie eventuelle Folgeschäden. Außerdem ist es nicht ratsam, selbst zu versuchen, die Daten wiederherzustellen. Passieren dabei Fehler, sind die Daten dann möglicherweise für immer verloren. Mit einer professionellen Datenrettung haben Sie aber gute Chancen, den Inhalt Ihrer Datenbank wiederherzustellen.

Um eine Diagnose stellen zu können, sollten Sie genau dokumentieren, wie es zu dem Absturz des Datenträgers gekommen ist. Nachdem die Art der Beschädigung und ein möglicher Lösungsansatz bestimmt wurden, kann die Datenrettung beginnen.

Verschiedene Wege der Datenrettung

Je nachdem wie der Schaden zustande gekommen ist, gibt es verschiedene Wege, die Daten zu retten. Hat eine Festplatte einen physischen Schaden erlitten, muss der Administrator zunächst feststellen, welcher Teil der Festplatte beschädigt wurde, um dann gezielt eine Wiederherstellung vorzunehmen. Dies geschieht über einen sogenannten Manipulationsprozess.

Um verloren gegangene E-Mails wiederherzustellen, ist das verwendete E-Mail-Programm entscheidend. Oft reicht auch schon ein Blick in den Papierkorb oder in den Ordner für gelöschte Objekte, um unabsichtlich gelöschte Nachrichten wiederzufinden.

Prinzipiell lassen sich in fast 100 Prozent der Fälle die beschädigten Datensätze reparieren und wiederherstellen.

Vorsicht ist besser als Nachsicht – regelmäßige Back-ups

Damit es gar nicht erst zu einem Datenverlust kommt, sollten Sie die oben erwähnten Tipps beachten und zudem regelmäßige Back-ups durchführen. So können sie alle Datensätze auf einem zweiten Datenträger speichern und jederzeit darauf zurückgreifen.

Daten extern sichern ©istock.com/Rallef
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©istock.com/Rallef

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