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Nachhaltigkeit im Büro – So verbessern Sie Ihr Image und die Umwelt

10. Dezember 2017 verfasst von Gastautorin Catharina Chlupaty

Die Befragungen des Bundesamts für Umwelt zeigen, dass das Thema Umweltschutz im öffentlichen Diskurs stetig steigt. Über die Hälfte der Deutschen sind davon überzeugt, dass Umweltschutz eine Grundbedingung ist, um unseren Wohlstand und unsere Wettbewerbsfähigkeit zu sichern. Daher sollten auch Unternehmen am ökologischen Wirtschaften interessiert sein. Zudem können Konzerne durch umweltbewusstes Handeln ihr Image aufpolieren – ganz nach dem Motto „Tu gutes, und rede darüber”. Zwar ist der Einfluss von Nachhaltigkeit auf die Kaufentscheidung nicht der ausschlaggebende, aber ein zählender Faktor.

Nachhaltig wirtschaften in der Verwaltung

Darüber hinaus selbst Sie als Einzelunternehmer durch Nachhaltigkeit langfristig Kosten ein. Denn mittlerweile sind Öko-Strom und energiesparende Gerät sogar erschwinglicher, als die umweltschädliche Konkurrenz. Zu guter Letzt profitieren Unternehmen, die auf Nachhaltigkeit setzen, auch beim Recruiting. Gerade die junge Generation möchte auch moralisch von ihrem Arbeitgeber überzeugt sein.

Pflanzen für gutes Raumklima

Pflanzen für gutes Raumklima

Dabei beginnt nachhaltiges Wirtschaften schon im Mikrokosmus des Unternehmens: im Büro. In den letzten Jahren haben sich hier die Begriffe Green IT und Green Office herauskristallisiert. Aber was steckt eigentlich dahinter? Sowohl bei der Green IT als auch beim Green Office geht es darum, wie man seine Energieressourcen möglichst effizient, und damit umweltschonend, einsetzt. Wer sein Büro ein Green Office schimpfen will, für den ist Green IT die Grundvoraussetzungen. Diese beschäftigt sich insbesondere damit, wie man die Technik umweltfreundlicher macht. Denn 10% der aktuellen CO2-Emission wird auf die Informations- und Kommunikationstechnik, also PCs, Kopierer, Telefonanlagen etc. zurückgeführt. Zwei daraus entstandene Modelle sind die Mini-PCs und der Thin Client.

Technische Entwicklungen erleichtern Nachhaltigkeit beim Energieverbrauch

Gerade für das Büro bieten sich Mini-PCs an. Ihre Rechenkapazität und Grafikleistung ist zwar niedriger als bei herkömmlichen PC-Modellen, aber für gängige Bürotätigkeiten völlig ausreichend. Vor allem sind sie stromsparend. Denn, umso mehr Rechen- und Grafikleistung ein Computer hat, umso mehr Strom wird verbraucht. Selbst, wenn die Kapazitäten des PCs nicht voll ausgelastet sind – was im Büro selten der Fall ist. Ein weiterer Vorteil des Mini-PCs ist, wie der Name schon vermuten lässt, seine Kompaktheit. Die meisten Mini-PCs sind nicht größer als eine externe Festplatte. Es gibt sogar Modelle im Stick-Format, die Sie einfach direkt in den Desktop stecken können. Ihre schlanke Statur haben Mini-PCs dem Umstand zu verdanken, dass sie keine Lüftung haben. Dadurch sind sie nicht nur kompakt sondern auch nahezu geräuschlos – noch ein Pluspunkt, für den Einsatz im Büro. Dennoch lassen sich viele Unternehmen vor dem Kauf eines Mini-Models, durch den geringen Speicherplatz, abschrecken. In Anbetracht dessen, dass die meisten Software-Programme mittlerweile cloudbasiert sind, ist diese Hemmung allerdings hinfällig. Experten gehen sogar davon aus, dass bis zum Jahr 2020 nur noch 25% der Software lokal laufen werden. Speicherplatz wird somit also zweitrangig. Auf den aktuellen Mini-PCs laufen cloudbasierte Grafikprogramme, wie die Creative Cloud von Adobe, einwandfrei.

Mini-PC  für geringen Stromverbrauch

Mini-PC für geringen Stromverbrauch

Bewusstsein für nachhaltiges Wirtschaften schaffen mit der richtigen Technik

Ähnlich wie ein Cloud-System funktioniert auch der Thin-Client: Alle Daten und Software-Programme werden auf einem externen Server gespeichert. Der Server übernimmt zudem auch die Rechenleistung für den Thin-Client. Damit ist dieser letztendlich nicht mehr als ein Vermittler zwischen Tastatur, Bildschirm und Server. Was erklärt, wieso Thin-Clients genauso kompakt und geräuschlos wie Mini-PCs sind. Der große Vorteil von Thin-Clients ist, dass die Daten vor Verlust geschützt sind. Denn diese liegen nicht auf dem lokalen Endgerät, sondern auf dem externen Server. Außerdem sind Thin-Clients durch ihre kompakte Bauweise unheimlich robust. Die Lebenserwartung ist doppelt so hoch wie die eines normalen Tower-PCs oder Notebooks. Für aufwendigere Grafikprogramme sind Thin-Clients allerdings nicht zu empfehlen. Hier verläuft die Übertragung der Daten vom Client zum Server oft recht schleppend. Die aktuelle Creative Cloud von Adobe könen Sie wohl unbedenklich nutzen.

Aber auch ohne den Wechsel zu Mini-PCs oder dem Thin-Client lässt sich für mehr Nachhaltigkeit im Büro sorgen. Der wichtigste Schritt ist, bei den Mitarbeitern ein Bewusstsein für nachhaltiges Wirtschaften im Büro zu schaffen: Wie kann ich Wasser- und Strom sparen? Was kann ich recyclen? Gibt es umweltschonende Büroutensilien? Oft sind es hier schon Kleinigkeiten, die einen Unterschied machen. Zum Beispiel der Umstieg auf Energiesparlampen, oder die Installation von Bewegungssensoren in Bad, Flur und Küche. Zudem lässt sich viel Strom sparen, indem man stromfressende Quellen reduziert. Gerade eingesteckte Ladegeräte, die Sie gerade nicht benötigen, oder Geräte, die über Stunden im Stand-By-Modus verweilen, verschwenden unnötig Strom. Auch bei der Anschaffung von neuen Geräten, sollte geprüft werden, ob diese energie- und wassersparend sind.

Büromaterial: Weniger wegwerfen – auf mehr umweltfreundliche Materialen setzen

Aber nicht nur Computer, Spülmaschine und Co. sollten auf umweltfreundlichkeit geprüft werden. Gerade bei den Büroutensilien wie Kugelschreiber, Kleber und Kopierpapier kann ohne weiteres optimiert werden: Alternativ zum Plastik-Kuli gibt es Kugelschreiber aus Recycling-Karton, und auch für den Kopierer reicht recyceltes Papier. Zum Kleben sollte auf Alleskleber verzichtet werden, da dieser viele schädliche Lösemittel enthält. Die Uni-Kiel hat sich die Mühe gemacht und sogar eine ganze Liste für umweltfreundliche Büromaterialien erstellt.

Mit Nachhaltigkeit im Büro langfristig Kosten sparen

Sie haben es schon bemerkt: Beim nachhaltigen Büro steckt der Teufel im Detail. Aber letztendlich zahlt sich nachhaltiges Wirtschaften für alle aus. Nicht nur für das Unternehmen, das Kosten spart, und die Umwelt, auch für die Arbeitnehmer. Durch das Bilden von Fahrgemeinschaft kann der kollegiale Zusammenhalt zum Beispiel gestärkt werden. Und auch Gesundheit und Geldbeutel können durch umweltbewusstes Handeln profitieren. So lassen sich mit der App “radbonus” spielend spannende Prämien abräumen. Bei all den Vorteilen, gibt es also keinen vertretbaren Grund, nicht auf Nachhaltigkeit im Büroalltag zu setzen.

Mit Nachhaltigkeit im Büro die Umwelt bewahren © Bürodienste in

Mit Nachhaltigkeit im Büro die Umwelt bewahren
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