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Pflanzen im Büro – nicht nur für die Optik

29. August 2011 verfasst von Astrid Radtke

Es ist hinlänglich bekannt, dass Pflanzen das Raumklima verbessern. Sie sorgen nicht nur für eine reinere Luft, sondern auch für eine höhere Luftfeuchtigkeit. Das ist besonders im Winter von Vorteil, wenn durch die Heizung die Luftfeuchtigkeit zusätzlich gesenkt wird.

Pflanzen fördern die Gesundheit

Pflanzen fördern die Gesundheit © Bürodienste in

Pflanzen fördern die Gesundheit
© Bürodienste in


Durch den Einfluss auf das Raumklima kommt es nicht so leicht zu Ermüdungserscheinungen, was sich wiederum positiv auf die Konzentration auswirkt und Stresserscheinungen im Büroalltag mindert.

Neben Elektrosmog können spezielle Pflanzen sogar Gifte wie Benzol, Formaldehyd oder Kohlendioxid abbauen. Unterschiedliche Pflanzen übernehmen hier ganz spezifische Aufgaben.

Zusätzlich zur besseren Luft identifizieren sich auch Mitarbeiter stärker mit ihrem Arbeitsplatz, wenn dort Pflanzen stehen.

Pflanzen fürs Büro

Bei der Bürogestaltung spielen Pflanzen also eine nicht unwesentliche Rolle. Eine wichtige Voraussetzung ist, dass die Pflanzen widerstandsfähig sein müssen. Nicht alle Pflanzen eignen sich für das Büro.

Neben passenden Lichtverhältnissen ist darauf zu achten, dass Pflanzen im Allgemeinen nicht im Zug stehen. Hier ist es am besten einen Fachmann zu Rate zu ziehen. Das gilt neben dem richtigen Standort auch für die Befüllung. In kaum einem Büro stehen Pflanzen heute noch in Erde. Am bekanntesten ist die Hydrokultur. Allerdings sollte bei großen Pflanzen darauf geachtet werden, dass das Gesamtgewicht nicht zu hoch ist. Gerne werden inzwischen Kalkstein- oder Lavagestein-Substrate oder Gemische verwendet, die zwar schön aussehen und wenig Dreck machen, aber doch sehr schwer werden können.

Über die gängigen Pflanzen wie Ficus oder Gummibaum gibt es eine Reihe pflegeleichter Büropflanzen – hier eine Auswahl:

  • Clivie
  • Drachenbaum (Dracenae)
  • Fensterblatt (Philodendron)
  • Efeuaralie
  • Efeutute
  • Palmlilie (Yucca)
  • Zimmerlinde
  • Zimmertanne

 
Eine ausführliche Beschreibung zu diesen Pflanzen und ihre Pflege finden Sie in Zeitblüten: „Büropflanzen für Ihr Wohlbefinden“ hat eine ganze Reihe von Pflanzen beschrieben, die für das Büro geeignet sind und mit schönen Bildern veranschaulicht.
Die Wahl der Pflanzen in abgeschlossenen Büros sollte dennoch möglichst dem Nutzer überlassen werden.

Die Farbe Grün

Grün steht nicht nur für Umweltschutz und Gesundheit. Sie signalisiert, dass etwas positiv ist, sozusagen „alles im grünen Bereich“. Auch das Grün der Ampel bedeutet Bewegung und beendet den Stillstand. Selbst beim Golf wird das Ziel als „Grün“ bezeichnet.

Pflanzen wirken auf die Psyche

Die Ausstrahlung gesunder Pflanzen wirkt sich auch sehr positiv auf die Laune des Mitarbeiters aus. So hat die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin festgestellt, dass gesunde Pflanzen die Identifikation mit dem Arbeitsplatz fördern. Auf S. 29 steht:

  • „Die Gegenwart von Pflanzen fördert die seelische Ausgeglichenheit und das Wohlbefinden des Menschen.“

 
„Grüne Kollegen“ am Arbeitsplatz dieses Beitrags zur Arbeitsmedizin wörtlich genommen.

Gesunde Pflanzen an der richtigen Stelle wirken sich somit auch auf die Psyche der Mitarbeiter aus. In Großraumbüros schaffen sie Nischen und dämpfen den Lärm.

Pflege der Pflanzen

Ist vielleicht am Anfang die Begeisterung noch groß, führen Pflanzen oft in Büros ein trauriges Schattendasein. Pflanzen dürfen jedoch nicht ums „Überleben“ kämpfen. Genauso wie ungern an einem eintönigen Ort gearbeitet wird, haben halbvertrocknete Pflanzen oder Pflanzen mit Schädlingen negative Auswirkungen auf die Arbeitsleistung.

Deshalb ist es wichtig, dass für die Pflanzen ein eng eingegrenzter Personenkreis verantwortlich ist. Zum einen um ein „Übergießen“ zu vermeiden, was häufig zu Befall mit Schimmelpilzen oder ähnlichem führen kann. Zum anderen wird hier Team-Arbeit eher unter dem Gesichtspunkt betrachtet: Toll Ein Anderer Macht’s – mit oft fatalen Folgen für die Pflanzen.

Wer kein Sekretariat mehr hat, muss dennoch auf Pflanzen nicht verzichten, denn mit sinnvollen Bewässerungssystemen müssen die Pflanzen nur in größeren Abständen gegossen werden. Das kann durchaus im Aufgabengebiet einer mobilen Sekretärin berücksichtigt werden.

Bei einem größeren Büro lohnt es sich einen externen Dienstleister mit der Pflege zu beauftragen, der entsprechend dazu weiterführende Aufgaben in der Pflanzenpflege übernehmen kann.

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Astrid Radtke

Über Astrid Radtke:

Astrid Radtke ist die Initiatorin von "Bürodienste in" Baden-Württemberg, Bayern und Rheinlandpfalz. Sinn des Projekts ist es qualifizierte Bürodienstleister zusammenzuführen und Unternehmen die regionale Suche zu erleichtern. Das Blog ergänzt mit Beiträgen die Kompetenz der Bürodienstleister und zeigt die Vielfalt der Leistungen auf.

6 Kommentare zu “Pflanzen im Büro – nicht nur für die Optik”

  1. […] Pflanzen im Büro – nicht nur für die Optik […]

  2. Pflanzen im Büro verbessern nicht nur das Raumklima, sie machen sogar glücklich wie Forscher herausgefunden haben. Das wiederum erhöht die Produktivität
    http://t3n.de/news/gruen-macht-gluecklich-pflanzen-565050/?utm_source=feedburner+t3n+News+12.000er&utm_medium=feed&utm_campaign=Feed%3A+aktuell%2Ffeeds%2Frss+%28t3n+News%29

  3. Wasserspender sagt:

    Also ich finde nicht nur die Blumen sind wichtig für die richtige Atmosphäre im Büro, obwohl ich da absolut kein Gegner von bin. Im Gegenteil. Aber es gibt für mich etwas, das mindestens genauso wichtig ist! Und zwar eine Espresso Maschine! Ich finde nämlich, dass seitdem wir eine haben, ist unser Klima viel besser geworden. Man trifft sich morgens am Automaten und lernt auch endlich mal die Mitarbeiter kennen, die man sonst nur vorbei huschen sieht! Ist doch wichtiger als gedacht!

  4. Markus Gregg sagt:

    Da haben SIe mir aus dem Herzen gesprochen.Leider ist noch viel zu wenigen Entscheidern bekannt, dass die vielen oben sogenannten weichen Argumente sich auch in harten Fakten ausdrücken lassen:
    Die grünen Mitarbeiter schreiben sofort schwarze Zahlen. Bei nur einem eingesparten Krankheitstag beträgt der Gewinn 3.282 € in sechs Jahren, bei den statistischen 3,5 Arbeitstagen sind es stattliche € 38.382 bzw. € 6397,00/Jahr. Und dabei sind Investion und Pflege berücksichtigt. Mehr dazu:http://www.gaertner-gregg.de/de/gruen_fuer_unternehmen/
    Viele Grüße
    Markus Gregg

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jeder Art der Vermassung.
Quantitäten machen einander
den Raum streitig.
Qualitäten ergänzen einander.”

Dietrich Bonhoeffer

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