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Bildschirmarbeit

31. Januar 2019 verfasst von Astrid Radtke

Sie sitzen jeden Tag von dem Bildschirm, sei es bei der Arbeit oder weil Sie sich in sozialen Netzen austauschen. Der Kontakt mit einem Bildschirm bzw. dem Display ist also nicht immer mit Bildschirmarbeit verbunden. Für Ihre Augen ist es aber immer Arbeit, egal ob Sie auf den Monitor schauen oder auf ihrem Display die neuesten Nachrichten abrufen.

Der Tag vor dem Bildschirm ist also allgemein lang und in der Freizeit häufig noch nicht beendet. Dass dabei von Zeit zu Zeit der „Durchblick“ verloren geht, hat verschiedenen Gründe.

Bildschirmarbeit ist unvermeidlich

Nun stellt sich jeder unter Bildschirm einen Monitor vor. Diese haben zwar in den letzten Jahren immer mehr verbessert, belasten aber dennoch die Augen durch eine Dauerbelastung. Dabei vergessen Sie sicher, dass ein Tablet und Smartphone gewissermaßen „Bildschirme“ haben, das Display. Diese beanspruchen die Augen zusätzlich und auch auf andere Weise, zumal LED für das Display umstritten ist.

Unumstritten ist, dass Bildschirm und Display die Gesundheit beeinträchtigen können Das gilt nicht nur für die Augen. Vor allem der Bewegungsmangel führt zu Beeinträchtigungen von Rücken und insbesondere Halswirbel.

Der Bildschirm – als Arbeitsmittel nicht mehr wegzudenken

Nicht nur jeder Büroarbeitsplatz ist heute mit Bildschirmarbeit verbunden. Zudem verbringen immer mehr Menschen ihre freie Zeit vor Computern oder ihren ständigen Begleitern wie Tablett und i-Phone mit ihren Displays.

Inzwischen spricht man schon von einer „digitalen Krankheit„, von der rund 68% der jüngeren Nutzer betroffen sind.

Denn was für den Leser am Bildschirm ganz normal erscheint, bedeutet für sein Auge Tag für Tag schwerste Bildschirmarbeit. Es handelt sich eben nicht „bloß“ um Schriftzeichen. Für das Sehorgan ist es ein Meer aus kleinen Kringeln, Strichen und Bögen. Da diese Schriftzeichen schnell voneinander zu unterschieden werden müssen, beanspruchen Sie Ihre Pupillen auf Dauer stark. Das hat zur Folge, dass Ihre Augen brennen oder gar tränen.

  • Vermeiden Sie daher Schriftarten wie „Times New Roman“ oder „Antiqua“. Sie sind voll mit den kleinen Häkchen an den Buchstaben, der Fachmann nennt sie Serifen, die dem Auge das Lesen so schwer machen. Wählen Sie stattdessen serifenlose Schriften wie zum Beispiel „Arial“ oder „Helvetica“.

 
Bei ausgedruckten Texte kann „Times“ und Co. durchaus von Vorteil sein. Denn auf Papier gedruckt, sorgen die Serifen wiederum für ein schöneres Bild. Sie machen Schrift leserlicher – bei längerem Text angenehmer, da hier die Buchstaben optisch verbunden wirken.

Entspiegelung bei Bildschirmen

Forscher fordern, Benutzer besser über die Entspiegelungsqualität von Bildschirmen zu informieren.
Wenn sich Lichtquellen oder helle Fensterflächen sich auf Monitoren spiegeln, ermüden die Augen bei der Arbeit schneller bis zu Verspannungen und Kopfschmerzen bei Nutzer. Ergonomisch gestaltete Bildschirme  können hier Abhilfe schaffen. Deshalb müssen diese Reflexionen bzw. Blendungen auf dem Monitor vermieden werden.

Eine sogenannte Reflexionsklasse bestimmt wie blendungsarm ein Bildschirm ist.
Bei meinen Recherchen zu Reflexionsklassen habe ich keine aktuelleren Hinweise als von 2006 gefunden. Neben der DGUV Information 215-410 habe ich noch ein Projekt der Eberhat

Praxistest der Forscher:

60 Testpersonen korrigierten bei unterschiedlichen Beleuchtungssituationen Texte an verschiedenen Bildschirmen. Für jede einzelne Beleuchtungssituation mussten die Versuchspersonen auf einer vorgegebenen Skala bewerten, ob und wie stark sie durch Blendung gestört waren und wie gut oder schlecht sie demzufolge die Arbeitsaufgabe erledigen konnten.

Dieser Versuch verdeutlichte allerdings, dass die Unterscheidung von drei Reflexionsklassen bei Bildschirmen zu grob ist. „Viele Bildschirme fallen in die beste Reflexionsklasse I, scheinen also dem Benutzer bei der Auswahl hinsichtlich ihrer Entspiegelungsqualität gleich“ so der Untersuchungsleiter Siekmann (Quelle:  Uniprotokolle). Die Untersuchung zeigte jedoch: „In der Praxis können sich diese Bildschirme enorm voneinander unterscheiden!“ Sinnvoll wäre eine differenzierte Abstufung der Reflexionsklassen, damit der Anwender die Möglichkeit hat, einen für seine persönliche Situation geeigneten Bildschirm auszuwählen, so Siekmanns Fazit.

Inzwischen ist das Umgebungslicht hinter dem Monitor ein Aspekt die Augen während der Arbeit am PC zu entlasten. Dieses Umgebungslicht erweitert das Sichtfeld und dämmt die Belastung der Augen durch die Bildschirmarbeit ein.

Mach mal Pause

Wie für jede Arbeit gilt für Bildschrimarbeit in besonderem Maße: Mach mal Pause. Drei Stunden belasten die Augen schon immens. Deshalb sollten Sie Ihren Augen immer Pausen gönnen. Neben der Bewegung, die während eines langesn Arbeitstages unterlässlich ist, sollten Sie auch Ihren Augen Entspannung gönnen.

Diese Pause können Sie Ihren Augen durch eine ansprechende Umgebung ermöglichen. Wenn Sie keinen schönen Blick aus dem Fenster haben, sollten Sie vielleicht überlegen, wie Sie „Eyecatcher“ an Ihrem Arbeitsplatz einrichten können. Die entspannen nicht nur die Augen, sondern lassen Ihre Gedanken schweifen. Beides hilft Ihnen die Arbeit anschließend wieder entspannter zu erledigen.

Bildschrimarbeit belastet die Augen

Den Durchblick am Bildschirm behalten
©Bürodienste in

Tipps:

  • Blinzeln Sie bewusst und viel, wenn Sie am Bildschirm arbeiten! So reißt der Tränenfilm auf der Hornhaut nicht ab, und das Auge bleibt befeuchtet. Damit Sie mit klarem Blick in den Feierabend gehen … (Quelle: Sekretärinnen-Service).
  • Verwenden Sie serifenlose Schriften auf dem Bildschirm.
  • Blendungsarme Bildschirme schonen die Augen.

 
Deshalb spielt die Ergonomie am Arbeitsplatz eine ganz wichtige Rolle. Bildschrim wie auch Schreibtisch und Stuhl sowie ausreichende Bewegung sind ein wichtiger Beitrag, einen Arbeitnehmer nachhaltig vor gesundheitlichen Schäden zu schützen. In der Freizeit trägt jeder selbst die Verantwortung inwieweit er sich den technischen Errugnenschaften entziehen kann, um seine Gesundheit zu schützen.

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Astrid Radtke

Über Astrid Radtke:

Astrid Radtke ist die Initiatorin von "Bürodienste in" Baden-Württemberg, Bayern und Rheinlandpfalz. Sinn des Projekts ist es qualifizierte Bürodienstleister zusammenzuführen und Unternehmen die regionale Suche zu erleichtern. Das Blog ergänzt mit Beiträgen die Kompetenz der Bürodienstleister und zeigt die Vielfalt der Leistungen auf.

ein Kommentar zu “Bildschirmarbeit”

  1. Sicher ist die Bildschirmarbeitsverordnung (BildscharbV) auch mal einen Blick wert, zu finden unter http://bundesrecht.juris.de/bildscharbv/index.html. Laut Umfragen ist dieses Gesetz relativ unbekannt – nur 17 % der Beschäftigten kennen diese Verordnung. Informationen zur optimalen Einrichtung von Büroarbeitsplätzen sind auch unter http://www.praevention-online.de/pol/such_frames.html?Arbeitspl%C3%A4tze nachzulesen.

    Viel Spaß
    Office & Services Gabriele Knapp
    http://officeservice-knapp.de

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Dietrich Bonhoeffer

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