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Vorsätze für 2019 – Oder besser eine Rückschau auf 2018?

31. Dezember 2018 verfasst von Astrid Radtke

Es ist ja bekannt: „Der Weg zur Hölle ist mit guten Vorsätzen gepflastert.“, wie meine Mutter zu sagen pflegte. Deshalb gilt für 2019: keine „guten Vorsätze“ mehr fassen! Bei einem Rückblick auf 2018 ergeben sich automatisch Vorsätze. Das Jahr 2018 hatte einige positive Aspekte und bringen Schwung für 2019. Statt Vorsätze für 2019 zu fassen, ziehen Sie doch ein Resüme aus 2018.

Viele wissen, dass sie wieder aufgeben und tun es trotzdem: Sie fassen Vorsätze für das kommende Jahr. Sie möchten Dinge ändern, die sie schon lange beschäftigen und stellen nach wenigen Wochen fest, es klappt wieder nicht. Andere nehmen sich deshalb schon gar nichts mehr vor, was sie komischerweise aber auch nicht zufrieden macht.

Vorsätze für 2019 ergeben sich aus der Rückschau

Es ist also sinnvoll getroffene Entscheidungen im Jahr 2018 zum Jahreswechsel Revue passieren zu lassen. Möglicherweise ergeben sich daraus neue Ziele.

Nicht nur der Einzelne setzt Gedanken und Ideen aus dem alten Jahr fort. Die Digitalisierung und die KI (künstliche Intelligenz) sind natürlich 2019 nach wie vor Topthema für alle Unternehmen und Unternehmer. Dazu kommen die Fragen zur Arbeitszeit, Arbeitsplatzgestaltung und Arbeitsatmosphäre. Interessant ist, dass immer mehr die Führung innerhalb von Unternehmen zur Debatte steht. Das Handelsblatt hat hierzu eine neunteilige Serie verfasst. „Wer entscheiden kann, hat Macht. Trägt aber auch Verantwortung.“ Davon erzählt eine neunteilige Serie beim Handelsblatt.

Gehen Sie deshalb den umgekehrten Weg: Schauen Sie, was Sie 2018 erreicht haben. Überprüfen Sie, wie Sie es erreicht haben. Dann stellen Sie fest, dass eine Entscheidung oft aufgrund eine aktuellen Situation entstanden ist. Sicher war die DSGVO so eine Situation, die Sie veranlasste die Rechtssicherheit ihrer Website zu überprüfen. Bei mir kam da die Idee, dass meine Website eine Auffrischung gebrauchen könnte. Die ersten Schritte habe ich inzwischen eingeleitet. 2019 kommt die Umsetzung.

Arbeitsplätze auf dem Land sind ein weiteres Thema, das 2018 schon im Focus stand. Die Digitalisierung macht uns unabhängig von einem festen Standort. Für Unternehmen sind die Möglichkeiten auf dem Land oft kostengünstiger als in der Stadt. Die Städte sind nicht mehr so durch Verkehr belastet. Und letztendlich fördern die Farben in der Natur die Kreativität. Ein Spaziergang der Mittagspause tut ein übriges für das Wohlbefinden der Mitarbeiter.

Unweltschutz durch Digitalisierung - Arbeitsplätze auf dem Land.

Vorsätze für 2019 – arbeiten auf dem Land
© Bürodienste-in

Handeln statt wollen

Das bedeutet statt Vorsätze: Was nehmen wir mit ins Jahr 2019?
Wer etwas ändern möchte, sollte nicht bis zu einem bestimmten Zeitpunkt warten, sondern die Änderung sofort in Angriff nehmen. Die Meisten schaffen das erfolgreich, mitten im Jahr, unabhängig von irgendeinem Datum.
Sie kennen das „Eigentlich müsste ich, aber …“ zu keinem Ergebnis führt. Wichtig ist, wenn mich etwas stört, keine Ausrede mehr zuzulassen, sondern zu starten. Manche Dinge laufen auch von allein immer besser, weil man eine neue Strategie entwickelt hat. Auch hier helfen Vorsätze wenig, weil sich eine Strategie aus einer Situation ergibt – mitten im Jahr.

Der persönliche Jahresrückblick

Mir ist wichtig, was ich im Laufe dieses Jahres gegenüber dem Vorjahr geändert habe. Damit ergeben sich automatisch die Vorsätze für 2019. Denn daraus folgt das Durchhalten von Veränderungen.

  • Bewegung – sicher ein Problem, das ich mit vielen Menschen teile, die viel am PC arbeiten. Mit Musik läuft es sich besser. So habe ich mir Titel zusammengestellt, die mit besonders gut gefallen und mache nun manch längeren Weg auch zu Fuß. Aber schon Treppen sind eine gute Gelegenheit, etwas für Kreislauf und Muskeln zu tun – natürlich die Treppen rauf gehen. Zudem wird Strom gespart, wenn der Lift nicht benutzt wird.
  • Marketing – Jedes Jahr ein Thema . Dieses Jahr habe ich mich verstärkt social media gewidmet. Zusätzlich erfasse ich konsequenter die Zeit, die ich für social media aufwende und setze mir Termine, wann was beendet sein muss. Privater Plausch im privaten Profil entfällt entsprechend.
  • Recherche für Informationen, wenn ich etwas teilen möchte oder für neue Artikel, habe ich Routinen gefunden. Die Informationen sind immer noch gut, aber ich muss nicht mehr so viel Zeit aufwenden. Vieles lässt sich jetzt im Voraus planen.

 
Damit habe ich Zeit gewonnen, die ich besser nutzen kann, um zu entspannen. Entspannung wiederum führt zu mehr schöpferischer Kraft.

Ich denke, dass jeder für sich mindestens drei Punkte findet, die ihm dieses Jahr gut gelungen sind. Mit dieser Erkenntnis können Sie positiv ins neue Jahr starten.

Halten wir es also mit Erich Kästner auch für Vorsätze für 2019

„Spruch in der Silvesternacht“
Man soll das Jahr nicht mit Programmen
beladen wie ein krankes Pferd.
Wenn man es allzu sehr beschwert,
bricht es zu guter Letzt zusammen.
Je üppiger die Pläne blühen,
um so verzwickter wird die Tat.
Man nimmt sich vor, sich zu bemühen,
und schließlich hat man den Salat!
Es nützt nicht viel, sich rotzuschämen.
Es nützt nichts, und es schadet bloß,
sich tausend Dinge vorzunehmen.
Lasst das Programm! Und bessert euch drauflos!

Die Digitalisierung und die KI (künstliche Intelligenz) werden natürlich 2019 nach wie vor Topthema sein. Dazu kommen die Fragen zur Arbeitszeit, Arbeitsplatzgestaltung. Interessant ist, dass immer mehr die Führung innerhalb von Unternehmen zur Debatte steht. Das Handelsblatt hat hierzu eine neunteilige Serie verfasst.

Wie sieht es bei Ihnen aus mit Vorsätzen? Machen Sie doch mit bei unserer kleinen Umfrage.

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Astrid Radtke

Über Astrid Radtke:

Astrid Radtke ist die Initiatorin von "Bürodienste in" Baden-Württemberg, Bayern und Rheinlandpfalz. Sinn des Projekts ist es qualifizierte Bürodienstleister zusammenzuführen und Unternehmen die regionale Suche zu erleichtern. Das Blog ergänzt mit Beiträgen die Kompetenz der Bürodienstleister und zeigt die Vielfalt der Leistungen auf.

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