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Rücken- und Nackenschmerzen im Büroalltag

27. Mai 2017 verfasst von Gastautor

Über Rücken- und andere Schmerzen im Oberkörper klagen vor allem Personen, die körperlich anstrengende Jobs ausführen. Dazu gehören zum Beispiel Maurer, Dachdecker, Gärtner oder besonders Spargelstecher. Doch auch Personen, die den ganzen Arbeitstag über am Schreibtisch und am PC sitzen, klagen sehr häufig über Verspannungen im Nacken, Rückenschmerzen oder Schmerzen in Schultern, Armen oder Händen. Ergonomische Bürostühle können zum Beispiel für die 18 Millionen Personen, die in Deutschland regelmäßig im Büro am Schreibtisch arbeiten, Abhilfe schaffen und zu einem deutlich entspannteren Arbeiten beitragen.

Wir sitzen zu viel

Die medizinisch empfohlene maximale Sitzdauer beträgt drei Stunden pro Tag, dieser Wert wird jedoch von vielen Personen deutlich übertroffen. Für die Muskulatur, die Bandscheiben und vor allem für die Gelenke ist jedoch ein statisches Dauersitzen die Höchststrafe. In 95 Prozent der Fälle sind die Gründe für Rückenschmerzen in einer zu langen muskulären Anspannung und einer statistischen Sitzhaltung zu finden. Während des Sitzens ist der Druck auf der Bandscheibe deutlich größer als zum Beispiel während des Liegens oder bei ausreichender Bewegung. Immer mehr Fehlzeiten aufgrund von Rückenschmerzen sind die Folge. So waren im Jahr 2014 die Arbeitnehmer durchschnittlich 1,4 Tage im Jahr aufgrund von Rückenschmerzen arbeitsunfähig.

Die Hälfte aller Deutschen sind mindestens einmal im Jahr von Rückenschmerzen betroffen, rund ein Viertel der Bevölkerung hat sogar teilweise chronische Rückenschmerzen. Zusätzlich zu den hohen finanziellen Ausgaben für Krankenkassen und Arbeitgeber, die infolge von Fehlzeiten, Arztbesuchen oder Therapiemaßnahmen auf rund 50 Milliarden Euro jährlich beziffert werden, hat dies vor allem Auswirkungen auf die persönliche Mobilität sowie auf die Psyche und Physe der betroffenen Personen.

Rückenschmerzen Vorbeugen

Wenn man auf einige Dinge achtet, können Rücken- oder andere Schmerzen, die infolge des lagen Sitzens am Schreibtisch auftauchen, vorgebeugt werden.

  • Bewegung in den Alltag integrieren: Nutzen Sie doch für den Gang in die Mittagspause die Treppe und nicht den Fahrstuhl. Außerdem wird empfohlen, dass doch in einigen Fällen statt im Sitzen auch im Stehen telefoniert werden kann.
  • Rückenfreundliche Sportart betreiben: Muskelverhärtungen werden verhindert, gleichzeitig bekommen die Muskeln wieder ausreichend Elastizität und die Wirbelsäule wird gestärkt.
  • Gewichte richtig anheben: Dabei sollten Beine nicht gestreckt und der Rücken sollte nicht gekrümmt werden.
  • Dynamisch Sitzen: Ein perfekt auf den jeweiligen Körper eingerichteter Bürostuhl ist dabei ein wesentlicher Faktor. Ein ergonomischer Bürostuhl, an dem verschiedene Einstellungen vorgenommen werden können, trägt dauerhaft zu einem gesunden Rücken bei und kann akute Symptome lindern. Unter besonderen Voraussetzungen wird der Kauf eines ergonomischen Bürostuhls vom Staat bezuschusst.

 
Vergessen Sie nicht hin und wieder eine Pause zu machen, um Ihren Arbeitsplatz zu verlassen und sich etwas zu bewegen.

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2 Kommentare zu “Rücken- und Nackenschmerzen im Büroalltag”

  1. Franzi sagt:

    Ein sehr hilfreicher Artikel mit guten Tipps! Seitdem ich dynamischer Sitze und mehr aufstehe, habe ich weniger Verspannungen im Rücken. LG

  2. ASK sagt:

    Sehr interessanter Beitrag! Ich sehe das ähnlich und daher sollen meine Mitarbeiter in der Steuerberatung auch immer eine 15-minütige Pause einplanen, um zwischen dem Langen sitzen ein paar Rückenübungen zu machen.
    Grüße
    Michael Keulemann

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jeder Art der Vermassung.
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