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Weihnachtspost und Weihnachtsfeier – höchste Zeit für Vorbereitungen

30. November 2015 verfasst von Astrid Radtke

Geht es Ihnen auch so: Weihnachten kommt immer so plötzlich und völlig unerwartet. Nachdem dieser November teilweise extrem schönes Wetter hatte, war der Dezember bei mir völlig aus dem Blickfeld geraten. Spätestens seit Sonntag ist klar: Advent, die Vorweihnachtszeit beginnt – auch in Betrieben.
Und wie jedes Jahr startet mit dieser Vorweihnachtszeit das hektische Treiben.

Die üblichen Fragen wie dieses Jahr mit der Weihnachtspost und Geschenken verfahren werden soll, tauchen auf:
  • Kundenpräsente: Für wen und was?
    Praktisch, verspielt, Spirituosen etc.
  • Weihnachtsgrüße: Für wen und wie?
    Per E-Mail, als Weihnachtskarte mit der Post, ein einfacher Anruf.
  • Weihnachtsfeier: Mit wem und wo?
    Betriebliche Feier im Betrieb mit kleinem Umtrunk oder
    außerhalb mit einem großen Essen zusammen mit wichtigen Geschäftspartnern?
  • Gestaltung von Tischkarten, Weihnachtskarten und E-Mails.

Weihnachtsaktivitäten rechtzeitig starten – aber wann?

„Der frühe Vogel fängt den Wurm“ dachte bereits im Mai eine Agentur und stellte eine Artikelanfrage für einen Ratgeber für die kommende Weihnachtsfeier „ …die Planung der alljährlichen Weihnachtsfeier rückt bei den meisten Unternehmen ja langsam in den Fokus.“ Mai fand ich dann doch etwas übertrieben früh.

Eine andere Anfrage war: Soll ich die Weihnachtsgrüße bereits im November verschicken, dann gehen sie nicht in der Weihnachtspost unter. Ich habe abgeraten. Wenn die Stimmung für Weihnachten nicht überall greifbar ist, kann es passieren, dass dieser Weihnachtsgruß im Papierkorb landet und bis Weihnachten vergessen ist.

Es zeigt sich, den richtigen Zeitpunkt für Weihnachtsgrüße zu finden, ist nicht einfach. Der Gedanke sich von den anderen abzuheben, ist verständlich. Ich denke, es ist das Sinnvollste, darüber nachzudenken, was für den Kunden gut ist und nicht wie man auffällt. Anfang Dezember halte ich für angemessen, wenn Sie auf viele Daten des Vorjahres zurückgreifen können. Diese können Sie nun ergänzen und gegebenenfalls neu sortieren.

Überlegen Sie, wie Sie bei den Weihnachtsgrüßen mit den einzelnen Kunden verfahren wollen und stellen entsprechende die Gruppen zusammen.

  • E-Mail – achten Sie hier darauf, dass der Verteiler unsichtbar ist.
  • Allgemeine Weihnachtskarte mit einem kurzen Spruch oder kleinen Gedicht als Mailing. Hier ist eine persönliche Ansprache möglich.
  • Weihnachtskarten gekoppelt mit einem Präsent, das möglichst individuell auf den Kunden abgestimmt ist.

 
E-Mails sind die preiswerteste Variante, damit Sie Kunden auf sich aufmerksam machen bzw. ihnen Ihre Wertschätzung zeigen. Ich denke, dass deshalb viele E-Mails mit dem Hinweis verbunden sind, dass das eingesparte Geld für einen guten Zweck gespendet wird. Wer das schreibt, sollte das auch wirklich tun.

Weihnachtskarte – persönlich statt originell

Was Sie als lustig oder originell empfinden, muss für Ihren Kunden nicht unbedingt zutreffen. Sie bleiben dennoch originell, wenn Sie die Weihnachtsgrüße speziell auf diesen Kunden ausrichten.

Schwierig bleiben die Texte. Gerade hier ist es wichtig, dass der Empfänger nicht das Gefühl hat, einer von vielen zu sein – auch wenn es im Grunde immer stimmt. Dabei sollten Sie unterscheiden, welche Geschäftsbeziehung Sie zu dem Kunden haben:

  • Bei einem Neukunden können Sie sich für den schönen Auftrag bedanken.
  • Bei einem langjährigen Kunden können Sie auf die lange Partnerschaft verweisen.
  • Bei Kunden, von denen Sie schon länger nichts mehr gehört haben, können Sie sich in Erinnerung bringen.

 
Jede Kundenbeziehung benötigt also seine ganz spezielle Herangehensweise mit einem entsprechenden Text.
Wenn Sie alle Vorarbeiten geleistet haben, können Sie sich überlegen, ob Sie Arbeiten wie kuvertieren und das Versenden der Mailings an einen externen Dienstleister vergeben wollen.

Mit Karten zur Weihnachtszeit aus der Masse abheben

In einem Kommentar unter einem Blogartikel zur Weihnachtspost schrieb eine Leserin, dass sie zu Beginn der Adventszeit immer eine besondere Karte bekommt. Es muss also nicht Weihnachten direkt sein, um Karten zu verschicken, sondern die Adventszeit eignet sich auch.

„Ich bin nie zu alt für einen Adventskalender“ ist ein Spruch, der in den sozialen Medien geteilt wird. Kunden können Sie möglicherweise mit einem Adventskalender in Kartengröße eine Freude machen.Zudem wird der Kunde bei jedem Türchen, das er öffnet an Sie erinnert. Dieses Jahr klappt das allerdings nicht mehr, aber nächstes Jahr möglicherweise.

Vor allen Dingen gestalten Sie Ihre Weihnachtsgrüße individuell. Mit dem Bekleben der Briefumschläge mit weihnachtlichen Motiven, zeigen Sie, dass Sie sich für den Empfänger Zeit genommen haben. Zeit zu schenken, um etwas zu verschönern, ist in diesen hektischen Zeiten ein besonderes Geschenk.

Mehr Ideen, wie Sie Ihre Weihnachtspost individueller und damit persönlicher gestalten können, finden Sie in der Karrierebibel

Wer keine Weihnachtsgrüße verschicken möchte, kann sich mit persönlichen Neujahrsgrüßen in Erinnerung bringen. Neujahrsgrüße sind zudem eine gute Antwort auf unerwartete Weihnachtskarten. Denken Sie daran, auch wenn Sie sich in Erinnerung bringen wollen, es geht in erster Linie um Ihren Kunden oder Geschäftspartner, dem Sie an Weihnachten oder zum neuen Jahr Ihre Wertschätzung zeigen wollen.

Wenn das 4. Lichtlein brennt, ist es zu spät für Weihnachtsgrüße © Bürodienste-in

Wenn das 4. Lichtlein brennt, ist es zu spät für Weihnachtsgrüße
© Bürodienste-in

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Astrid Radtke

Über Astrid Radtke:

Astrid Radtke ist die Initiatorin von "Bürodienste in" Baden-Württemberg, Bayern und Rheinlandpfalz. Sinn des Projekts ist es qualifizierte Bürodienstleister zusammenzuführen und Unternehmen die regionale Suche zu erleichtern. Das Blog ergänzt mit Beiträgen die Kompetenz der Bürodienstleister und zeigt die Vielfalt der Leistungen auf.

2 Kommentare zu “Weihnachtspost und Weihnachtsfeier – höchste Zeit für Vorbereitungen”

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