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Fotografie – mehr als „Bilder“

26. Mai 2013 verfasst von Astrid Radtke

„Bilder sagen mehr als tausend Worte“, ist das Credo für jede Präsentation, insbesondere im Internet. Und so werden Bilder in sozialen Netzwerken geteilt, um plakativ seine Meinung kund zu tun. Aber auch für Websites oder andere Werbematerialen gilt: Bilder!!

Neben kostenlosen Bildern im Internet wird bei Bedarf auch mit dem Handy fotografiert und die Website entsprechend bestückt.
Dennoch gibt es eine ganze Reihe von Gründen, Bilder von einem Fotografen machen zu lassen.

Professionalität

Die Handykameras werden zwar immer besser, aber sie ersetzen keine Fotoausrüstung. Fotografen haben aber neben ihrem Equipment auch noch den Blick, der einen Gegenstand oder eine Person richtig in „Szene“ setzt. Auch Freunde haben selten den professionellen Blick, der für ein Unternehmensfoto notwendig ist.

Ein weiterer Punkt ist die Zielsetzung:

  • Wer soll erreicht werden?
    Kunden, Leser eines Blogs, Interessenten eines Produkts / einer Dienstleistung
  • Was möchte ich mit dem Bild vermitteln?
    Eine Assoziation, ein Verweilen auf der Website, Neugier auf die gesamte Internetpräsentation, eine Navigationshilfe
  • Soll das Bild einen Gesamteindruck unterstreichen?
    Ein Merkmal einer bestimmten Dienstleistung, ein Produkt oder eine Produktpalette – nicht nur bei einem Online-Shop
  • Soll mit dem Bild eine Aussage getroffen werden?
    Ein Sparschwein für die Buchhaltung, eine Tastatur für einen Schreibdienst etc.
  • Wo soll das Bild eingesetzt werden?
    Website, Flyer, Unternehmensprofil

 
Nicht nur bei Fotos von Personen – einzeln oder in Gruppen – auch bei Gegenständen ist das „geschulte“ Auge des Fotografen wichtig. Aus einer Vielzahl von Bildern wählt er passende Bilder aus und stellt sie für die Weiterverarbeitung auf einer CD zur Verfügung. Diese Bilder können bei Bedarf verändert und immer wieder neu verwendet werden. Spätestens hier stoßen viele Bilder von Handys bei der Bildauflösung an ihre Grenzen.

Bilder, insbesondere aus dem persönlichen Bereich, seien es Portraitaufnahmen oder das berufliche Umfeld, sind Bestandteile des Marketings und der Werbung. Deshalb ist es wichtig, dass auf Profilen, die ein Unternehmen präsentieren wie z. B. in Xing, auch entsprechende Fotos bereit gestellt werden. Wer in solchen Profilen Urlaubsbilder einfügt oder unprofessionelle Handybilder verwendet, vermittelt bei vielen Betrachtern einen ungewollten Eindruck.

Mit Spezialisten arbeiten

Jede Art der Fotografie erfordert eine bestimmte Herangehensweise. Deshalb sollte der Fotograf entsprechend der Bilderverwendung ausgesucht werden. Gebäudefotografie verlangt einen anderen Blick als die reine Personenfotografie oder die Fotografie von Innenräumen. Aussagefähig sind hier Beispiele, die gute Fotografen auf ihren Seiten haben und entsprechende Referenzen vorweisen können.

Neue Wege wagen

Bilder rund um das Eigenmarketing sind in erster Linie Personenfotos. Diese werden im Allgemeinen im Studio gemacht, damit die Ausleuchtung stimmt. Das Problem ist für viele, sich in einem kleinen Raum mit viel Scheinwerferlicht ungezwungen zu verhalten. Studiofotos wirken manchmal sogar austauschbar wie gekaufte Fotos. Eine entspannte Atmosphäre lässt sich leichter in der Natur erzielen. Ein Spaziergang an der frischen Luft erleichtert eine Unterhaltung und sorgt für Entspannung. Dies zeigt sich entsprechend in den Bildern. Natur und Sonnenlicht geben Raum für Experimente.

Bilder in der Natur

Bilder in der Natur

Bilder in der Natur

Lichtspiele

 
 
Bäume, Landschaften oder auch mal ein Holzstapel können den Hintergrund für vielseitig verwendbare Aufnahmen liefern.
 
 
 
 
Meine Erfahrung ist, dass ein Shooting in dieser Umgebung wesentlich entspannter ist und zu unverkrampften Ergebnissen führt.

Zu bedenken ist bei professionellen, aber gekauften Bildern, dass diese auf vielen Websites auftauchen. Besonders bei Personenfotos macht das einen eher unseriösen Eindruck. Spätestens nach einem ersten persönlichen Kontakt kommt man in Erklärungsnot.

Wer Bilder ohne Genehmigung und ohne Nachweise ins Netz stellt, wird abgemahnt, was oft sehr teuer werden kann. Schon deshalb lohnt sich die Investition in einen guten Fotografen.

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Astrid Radtke

Über Astrid Radtke:

Astrid Radtke ist die Initiatorin von "Bürodienste in" Baden-Württemberg, Bayern und Rheinlandpfalz. Sinn des Projekts ist es qualifizierte Bürodienstleister zusammenzuführen und Unternehmen die regionale Suche zu erleichtern. Das Blog ergänzt mit Beiträgen die Kompetenz der Bürodienstleister und zeigt die Vielfalt der Leistungen auf.

5 Kommentare zu “Fotografie – mehr als „Bilder“”

  1. Hallo Frau Radtke,

    ein guter Artikel, und ja, ich stimme Ihnen in vielen Dingen zu.
    Nur wenige Leute machen sich Gedanken über den 1. Eindruck. Den 1. Eindruck, den Sie mit einem Foto hinterlassen.

    Heutzutage sind Handyfotos ganz normal. Aber mit einer richtigen Kamera werden die Bilder definitiv und qualitativ besser.

    Den Menschen in richtige Licht zu setzten ist wichtig. Jeder von uns hat eine Schokoladen Seite. Diese zu finden ist sehr wichtig.
    Ein Fotograf weiss mit seinem Model, seiner Kamera und den Gegebenheiten umzugehen.

    In diesem Sinne…
    Liebe Grüße Tanja Di Mauro

  2. Auch wenn man einen Fotografen beauftragt heißt das nicht, dass man das Bild einfach für alle Zwecke verwenden darf.

    Es ist ratsam, für alle Fotos, auch Auftragsarbeiten, genau zu vereinbaren wofür das Bild verwendet werden darf. Auch bei Porträt- oder Bewerbungsfotos von der eigenen Person ist der Fotograf der Urheber und muss z. B. einer Verwendung im Internet zustimmen.

    Dies wird oft nicht bedacht, kann aber mächtigen Ärger nach sich ziehen.

  3. Hallo Frau Radtke,

    danke für diesen Artikel!

    Zwei kleine Ergänzungen dazu:
    – oft sind Portrait-Aufnahmen bei (leicht) bedecktem Himmel besser als bei strahlendem Sonnenschein, weil die Schatten dann weicher sind
    – der Satz, „ohne Genehmigung (…)“ ist äußerst wichtig! Unbedingt darauf achten, dass der Fotograf ausdrücklich der gewünschten Verwendung zugestimmt hat!

    Wenn man ein Auto kauft, kann man damit machen, was man will, wenn man ein Foto kauft, erwirbt man nur das Nutzungsrecht, kann also mit dem Bild nicht machen, was man will!

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„Qualität ist der stärkste Feind
jeder Art der Vermassung.
Quantitäten machen einander
den Raum streitig.
Qualitäten ergänzen einander.”

Dietrich Bonhoeffer

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