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RSS-Feed, Blogs, Online-Zeitungen, Newsletter – wann soll man das alles lesen?

31. Oktober 2013 verfasst von Astrid Radtke

In den letzten Wochen wurden wir darüber informiert, dass sich über Software Milliarden von Daten verknüpfen und verarbeiten lassen. Nun ist das menschliche Gehirn keine Rechenmaschine und benötigt etwas länger, um Informationen zu erfassen, zu verarbeiten und zu speichern.

Informationszeitalter

Alle drei bis fünf Jahre verdoppelt sich das Wissen. Information ist wichtig und über das Internet sind Informationen leicht zu beschaffen: Die Möglichkeiten sind vielfältig.

  • Blogs
    Da ich selber einen Blog betreibe, lese ich natürlich auch viele andere Blogs, die teilweise auch wirklich interessant sind. Das Angenehme an Blogs ist, dass sie sich thematisch einordnen lassen und die wichtigsten bei mir unter Favoriten abgelegt sind. Gut sind Themenblogs mit speziellen Themen – wie hier für selbstständige Bürodienstleister.

  • RSS-Feed
    Um Zeit zu sparen, ist es sehr angenehm, zu bestimmten Themenfeldern einen RSS-Feed einzurichten. Man muss nicht regelmäßig bestimmte Seiten oder Blogs besuchen, sondern wird bei jedem neuen Artikel informiert. Zudem muss der Artikel nicht gleich gelesen werden und kann in einem beliebigen Verzeichnis gespeichert werden.
    Fast jeder Blog, jede Onlinezeitung – auch die Foren in Xing – ermöglichen es, sich bei jeder neuen Informationen benachrichtigen zu lassen.
    Ich habe z. B. den RSS-Feed zum Bildungsserver. Da kommen manchmal 10-12 Mitteilungen am Tag. Ich sehe Überschriften, denke das ist interessant, das müsste ich lesen. Inzwischen werfe sich sie konsequent raus bzw. speichere sie sofort entsprechend auf der Festplatte. Wenn ein bestimmtes Thema aktuell ist, kann ich hier schnell darauf zugreifen.

  • Online-Zeitungen
    Jede gute Tages- oder Wochenzeitung hat eine eigene Onlineausgabe. Dort gibt es diverse Rubriken wie z. B. Wirtschaft aber eben auch berufliche Karriere. Bei den Zeitungen kann ich mich angesichts meiner umfangreichen Interessen wirklich verheddern. Wobei die Printversion auch ihre Reize hat und zudem noch mehr Informationen bringt, es sei denn, man bestellt sich die Zeitung gleich digital.

  • Foren in sozialen Netzwerken
    Diskussionen in Foren, gekoppelt mit Kommentarmöglichkeiten, kosten ebenso Zeit, denn um richtig Stellung nehmen zu können, muss meist ein längerer Text oder ein eingestellter Link gelesen werden. Überschrift oder Teaser sind oft nicht ausreichend, manchmal sogar irreführend. Zudem gibt es auch hier wieder interessante Verlinkungen, die in die Diskussion einfließen. Diskussionen in Foren tragen dazu bei, neue Leuten kennen zu lernen und so Kontakte aufzubauen. Wer uninformiert mitdiskutiert, schadet seiner Reputation eher.

  • Newsletter
    Hier muss ich sagen, dass ich sie praktisch alle abbestellt habe, ist es doch zu 95% Werbung und vermüllt mir nur einzelne Postfächer. Man verbringt bei Newsletter oft mehr Zeit damit, unerwünschte Informationen zu filtern als wichtige Informationen zu lesen.

Informationsverpflichtung

Vor allem Selbstständige müssen jederzeitauf dem Laufenden sein. Neben kontinuierlichen technischen Veränderungen kommen rechtliche Grundlagen dazu und innerhalb des eigenen Fachbereiches sollte man auch immer up-to-date sein.
Informationen werden einem nicht mehr übermittelt und wenn, wie jetzt bei SEPA, doch sehr kryptisch. Die zusätzlichen Ziffern meiner Bank muss ich mir auch irgendwie „organisieren“. In vielen Bereichen scheint eine „Holschuld“ zu bestehen. Selbst bei Wahlen, werden uns nur noch Sprechblasen serviert, die Informationen zu Inhalten müssen wir uns selbst holen.

Vor allem, wer sich beruflich im Netz bekannt machen möchte, kann dies nicht mehr durch eine reine Firmenvorstellung: er muss Informationen „teilen“, die er aber im Vorfeld erst mal recherchieren muss, damit diese überwiegend zu seiner Zielgruppe passen, dies in der Hoffnung, dass die Information dann auch wirklich gelesen, verstanden und verarbeitet wird 😉

Es gibt im Informationsbereich manchmal zu viel und deshalb bleibt es zu oft beim: „Müsste, Möchte, Sollte …“

Wie halten Sie es mit den Informationen? Wann öffnen Sie Verlinkungen zur Vertiefung des Themas oder schauen sich den Clip, den Film an in Foren? Arbeiten Sie mit RSS und wie viele Newsletter können Sie täglich „verarbeiten“: damit meine ich lesen und inhaltlich verwerten?

Vor allem, was bleibt an wirklichem Wissen hängen. Diese Darstellung gibt zu denken:
https://www.facebook.com/Phaenomeme/posts/480720675463538?fref=nf&pnref=story.unseen-sectionQuelle Facebook: Phänome

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Astrid Radtke

Über Astrid Radtke:

Astrid Radtke ist die Initiatorin von "Bürodienste in" Baden-Württemberg, Bayern und Rheinlandpfalz. Sinn des Projekts ist es qualifizierte Bürodienstleister zusammenzuführen und Unternehmen die regionale Suche zu erleichtern. Das Blog ergänzt mit Beiträgen die Kompetenz der Bürodienstleister und zeigt die Vielfalt der Leistungen auf.

5 Kommentare zu “RSS-Feed, Blogs, Online-Zeitungen, Newsletter – wann soll man das alles lesen?”

  1. […] RSS-Feed, Blogs, Online-Zeitungen, Newsletter – wann soll man das alles lesen? […]

  2. Hallo Frau Röper,
    Hallo Astrid,

    empfehlenswert ist auch, die Newsletters, RSS-Feeds etc., die man eventuell wegen eines bestimmten Interesses einmal bestellt hat, regelmäßig zu bereinigen und rigoros abzubestellen. Ich mache das grundsätzlich vor jedem Urlaub so.

    Ansonsten bin ich auch eher der Meinung: Man muss nicht alles wissen, man muss nur wissen wo man es findet wenn man es braucht.

    Themen, denen wir nicht ausweichen können, sollten wir uns einmal widmen und sie dann möglichst abschließen. Ich mache keinen Bankeinzug bei meinen Kunden, also schreibe ich seit einiger Zeit die IBAN meiner Bank auf die Rechnung und komme somit allen Verpflichtungen nach.

  3. […] RSS-Feed, Blogs, Online-Zeitungen, Newsletter – wann soll man das alles lesen? Astrid Radtke (@BD_in) in Bürodienste in:: In den letzten Wochen wurden wir darüber informiert, […]

    • Hallo, Frau Radtke,

      ich habe mir angewöhnt, bei dem Thema „Man-muss-alles-wissen“ locker zu bleiben. Ich MUSS nicht ALLES wissen, das kann mein Gehirn gar nicht verarbeiten.

      Ich „lese quer“, heißt, wenn mich schon die Überschrift eines Artikels oder eines Newsletters interessiert, dann lese ich weiter, ansonsten wird radikal gelöscht. Hier ein interessanter Artikel zum Thema Querlesen: http://karrierebibel.de/querlesen-wie-sie-lernen-schneller-zu-lesen/

      Ich sortiere konsequent aus, ob Informationen für mich wichtig sind oder nur „nice-to-know“. Wir leben im 21. Jahrhundert. Benötige ich eine Information später noch einmal, dann weiss ich, wo ich im WWW zu suchen habe 😉

      Schöne Grüße
      Stefanie Röper

      • Hallo Frau Röper,

        vielen Dank für den Link. Mit Querlesen versuche ich es auch immer, trotzdem sind Tipps hierfür nützlich. Das ist übrigens ein Grund, warum ich mit Überschriften und Aufzählungszeichen arbeite, weil das gute Anker für den Augen sind.

        Überschriften von Artikeln finde ich manchmal irrführend, und der Inhalt nur am Rande mit der Überschrift zu tun hatte.

        Mit dem Wissen wo was interessant sein könnte, habe ich mir angewöhnt diese Links tatsächlich thematisch in einer Exceltabelle zu sammeln. Mit dem passenden Stichwort bekomme ich zu viele Auswahlmöglichkeiten serviert.

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„Qualität ist der stärkste Feind
jeder Art der Vermassung.
Quantitäten machen einander
den Raum streitig.
Qualitäten ergänzen einander.”

Dietrich Bonhoeffer

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