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Digitales Zeitalter oder
zurück in das Print-Zeitalter?

Das Print-Zeitalter lässt sich trotz des digitalen Zeitalters nicht verdrängen. Auch wenn sich die zunehmende Digitalisierung vor allem im Büro- und Geschäftsalltag nicht mehr verleugnen lässt. Sie erkennen dies anhand vieler kleiner Beispiele, aber selbst in Bereichen, wo es keiner annehmen würde. Vor allem wenn es um gedrucktes Werbematerial geht, hat man schon lange mit einem Aussterben der Papierdrucksorten gerechnet.

Das Print-Zeitalter festigt das Druckereigewerbe

Der Trend zur Digitalisierung auch im Markerting nimmt klar klar erkennbar zu, dennoch lassen Firmen immer wieder ihre Broschüren drucken. Damit können sie Kunden über wesentliche Inhalte ihres Unternehmens gut informieren.

Viele fürchteten schon ein Ende des Druckereigewerbes. Aber das hat sich nicht bewahrheitet – im Gegenteil das Druckgewerbe ist nach wie vor nicht wegzudenken. Ohne Zweifel ist die junge Generation eine Generation, die mit Smartphone und Tablet aufwächst. Die Zeitung wird, wenn überhaupt, nur auf digitalem Wege konsumiert und gelesen. Zumindest war dieser Trend eine Zeit lang Gang und gäbe.

Kein Trend hat Bestand

Was sich aber in den letzten Jahren zeigt ist eine sehr interessante Trendwende, die auch mit einem gesteigerten Bewusstsein der eigenen Kultur zu tun hat. Gerade junge Menschen erkennen den Sinn von Werten und Traditionen und in vielen Gesellschaften gehört es etwa zur guten Sitte, dem Kaffeehaus einen Besuch abzustatten. Nicht zuletzt hat sich eine große US-Kette diesem Trend gewidmet und das mit zunehmend großem Erfolg. Eng verbunden ist dieser Trend auch mit dem aktuellen Büroalltag. Genauer gesagt definiert sich dieser Konzern als verlängertes Wohnzimmer, weshalb viele Menschen den Feierabend dazu nutzen, um einen Kaffee zu genießen und dazu die Tageszeitung zu studieren.

Kritiker merken nun sicher an, dass die Zeitung ohnedies in einem digitalen Format gelesen wird. Das stimmt jedoch nur bedingt, da die öffentlich aufgestellte Zeitungsständer mit den aktuellen Zeitungen durchaus das Gegenteil bestätigen. Wir sind eine Gesellschaft von technologisch besessenen Menschen, die sich nur dann wohl fühlen, wenn wir ständig über ein digitales Gerät verbunden sind. Und weil die ganze Welt online gegangen ist, möchten einige in der Werbebranche Sie glauben lassen, dass Printwerbung tot und begraben sei.

Print ist nicht tot – lang lebe das Print-Zeitalter

In allen verschiedenen Varianten scheint das Printmedium wieder an Bekanntheit zu gewinnen. Es ist aber nicht nur die oben beschriebene Büro- und Kaffeehauskultur, die uns diese Trendwende bescheren konnte. Viel eher geht es darum, die Möglichkeiten für das eigene Geschäft zu entdecken. Es beginnt bereits mit einer Trendumkehr, die sich durch die nachhaltige Existenz von Zeitungen im Büro manifestiert. Viel wichtiger ist das Lebenszeichen hinsichtlich der Kundenwidmung. Kunden scheinen ebenso vermehrt nach Drucksorten zu schreien. Obwohl man bestimmte Informationen sogar leichter und effizienter auf elektronischem Wege mit dem Kunden teilen könnte, ist der Trend hin zum Printmedium weiter ungebrochen – das Print-Zeitalter war nie zu Ende oder in Gefahr. Was haben uns die Zukunftsforscher vor fünf Jahren noch in den Ohren gelegen und dem Print auf Dauer nicht überleben wird, weil das Marketing überwiegen über der Internet vollzogen wird.

Die Vorteile einer Broschüre

Print-Zeitalter
Digitales Zeitalter und Print-Medien kein Widerspruch
https://de.123rf.com/lizenzfreie-bilder/broschüre.html?sti=mms4k6q83lyuag1al7|&mediapopup=90814576
Die Vorteile lassen sich heute von viel deutlicher erkennen als noch vor fünf Jahren. Vor allem hinsichtlich der besseren Hebelwirkung auf Glaubwürdigkeit kann eine Broschüre besser punkten. Es scheint so zu sein, dass gerade Werbetreibende hinsichtlich Glaubwürdigkeit dem Printmedium eine bessere Akzeptanz zutrauen.

Eine Broschüre ist im Printformat leichter zu lesen. Die Einflussfaktoren wirken stärker und es können dadurch auch bessere Effekte beim Widererkennungsfaktor erzielt werden. Eine Untersuchung hat gezeigt, dass insbesondere die Aufmerksamkeit der Leser und Leserinnen bei einer Broschüre im Druckformat höher ist als bei der digitalen Ausgabe.

Das digitale Zeitalter hat die menschliche Aufmerksamkeitsspanne so gut wie zerstört. Sie haben diese Entwicklung vielleicht sogar bei sich erkannt. Jedenfalls scheinen wir uns an den Inhalt in Printmedien besser erinnern zu können als an den Inhalt einer Webseite. Dies zeigt auch eine Untersuchung zur Lesepsychologie. Die Erkenntnis: Online wird mehr gelesen, aber weniger behalten. Es leidet die Empfänglichkeit sehr stark darunter. Daher lassen sich viele Anzeigen auch in digitaler und in Print-Form abdrucken. Man setzt bewusst auf diese Strategie, um diesem Problem entgegenzuwirken.

Es zeigt sich, das Print-Zeitalter hat nie ganz aufgehört und erfährt inzwischen sogar etwas wie eine Renaissance. Die Frage ist: Trotz oder wegen der Digitalisierung?

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