Das Blog rund ums Büro

Bürodienstleister schreiben für Dienstleister und Unternehmen

Spam – und immer wieder neue Varianten der Abzock-Versuche

Nachdem sich rausstellt, dass auch Geld verdienen im Internet mit Arbeit verbunden ist, wird immer wieder versucht, über Spams oder windige Websites dazu zu bewegen „mitzuverdienen“ oder das Geld dem Angeschriebenen anderweitig aus der Tasche zu ziehen.

Ich geb’s zu, es gibt Tage, da würde mir ein Geldgewinn schon recht gelegen kommen, aber zum Glück schaltet sich bei diesen Gewinnbeachrichtigungen der Verstand schnell ein.

Teilnehmer sozialer Netzwerke nicht immer seriös

Andere Nachrichten, vor allem, wenn sie aus einem sog. sozialen Netzwerk wie Xing oder LinkedIn kommen, machen mich zu mindest neugierig. Gut nach dem x-ten Spam unterschiedlicher Websitebetreiber mit dem gleichen Angebot (einschließlich Fehler im Text) z. B. meine Seite mit einem windigen SEO-Angebot zu peppen, habe ich mein Profil bei LinkedIn gelöscht. Aber ganz so einfach ist es nicht immer.
Auch wenn es heißt, „Jeden Morgen steht ein Dummer auf“, wenn wieder jemand auf einen Trick im Internet reingefallen ist, sind manche Angebote so raffiniert gemacht, dass manches E-Mail wirklich auch „weniger Dumme“ erwischen kann.

Nicht jeder ist ein Internet-Profi

Dazu kommt, dass die Unerfahrenheit stark ausgenutzt wird. Da kann es einen Privatverbraucher genauso erwischen, wie Existenzgründer aber auch Firmen, deren Mitarbeiter manchmal zu leichtgläubig sind. Andererseits ein Mail, das nur mit „Hallo,“ beginnt ohne jegliche Anrede, kann sofort in den Papierkorb und wenn die Unterschrift noch so nett formuliert ist. Auch für Geschäftsmails gelten bestimmte Formalien.

Dass es kostenlos nicht gibt, hat sich inzwischen rumgesprochen und billig kommt einen häufig teuer zu stehen. Aber diese Spams kosten auch Zeit und die ist bekanntlich fast unbezahlbar 😉
Und wenn ich sehe, dass sog. Schnäppchenblogs ganz oben in der Lesergunst stehe, fürchte ich, dass sich meine Aussage zu Beginn des Absatzes doch etwas revidieren muss.

Blogs, die weiter helfen

Ganz abgesehen davon halte ich obigen Spruch für ziemlich arrogant. Für mein Verständnis schadet es nicht, wenn diesen Gaunern möglichst wenige Netzteilnehmer auf den Leim gehen. Deshalb möchte ich auch hier auch auf zwei interessante Blogs aufmerksam machen:

  • Abzock-News:
    ein Informationsportal von seriösen Nachrichtenquellen, aber auch Beiträgen und Recherchen rund um die Schwerpunkte Abzocke, Betrug, Verbraucherschutz, Recht und Datenschutz
  • Unser täglich Spam
    Hintergrundinformationen rund um aktuelle Spams, die es durch den Spamfilter schaffen und von Zeit zu Zeit auch für Verwirrung sorgen. Die Beiträge sind locker geschrieben, dass Ärger über ein Spam auch schnell wieder verraucht

 
Ein wichtiges Kriterium für einen eher seriösen Betreiber, ist ein rechtlich einwandfreies Impressum. Selbst das Europäische Recht legt großen Wert auf ein einwandfreies Impressum zu einer geschäftlich betriebenen Website. Da muss neben einer Adresse mit einer richtigen Postanschrift auch der volle Name des inhaltlich und damit auch rechtlich Verantwortlichen für diese Seite stehen. Hier zeigt sich, dass manche lästige Verordnung durchaus ihren Sinn hat. Dennoch schützen auch diese Impressa nicht vor Briefkastenfirmen.

Wichtig ist auf alle Fälle, mit gewisser Skepsis auf unbekannte Absender von Mails zu reagieren, denn andererseits nicht alles, was kommt, ist auch unseriös. Es gibt durchaus auch ernsthafte oder ernstgemeinte Anfragen.

Das könnte Sie auch interessieren

 

 

5 Gedanken zu “Spam – und immer wieder neue Varianten der Abzock-Versuche”

  1. Ich habe mir angewöhnt, nachdem ich einmal einen schönen Trojaner auf dem Rechner hatte, alle Emails zu löschen, deren Absender ich nicht kenne und deren Betreff “seltsam” klingt. Wenn es doch etwas ganz wichtiges gewesen wäre, würde sich derjenige schon nochmal melden.

  2. Manchmal hilft auch ein guter E-Mail-Scanner. Der hat mir neulich ein paar dieser Dinger rausgefischt, weil sie phishing-Anhänge hatten.

    Einer hatte sogar einen richtigen Trojaner im Gepäck.Kam ganz harmlos angeblich über ein soziales Netzwerk, in dem ich bin mit dem Betreff: Ich

Schreibe einen Kommentar

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.