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Bürodienstleister schreiben für Bürodienstleister und Unternehmen


Zum Diktat!

9. September 2017 verfasst von Astrid Radtke

Bei so einem Satz taucht vor meinem geistigen Auge die Sekretärin mit dem Schreibblock auf, die fein säuberlich alles in Steno mitschreibt. Die meisten werden diese Assoziation nicht mehr haben. Schreibt überhaupt noch jemand Steno? Ich konnte es mal und schrieb brav an der Uni mit. Heute kann ich diese Mitschriebe nicht mehr lesen 🙂

Nur diktieren und jemand anderen schreiben lassen, der Wunsch ist geblieben und die Umsetzung hat sich nur in der Technik verfeinert.

Bahnbrechend: Das Diktiergerät

Der Wunsch unabhängig von Zeit, Raum und vor allem Personal Texte und Aktennotizen zu diktieren, die erst später geschrieben werden, ist nicht neu. Früher waren diese Diktiergeräte oder besser Diktaphone, wie sie fachlich korrekt heißen, allerdings eher Ungetüme und konnten sie sich nicht richtig durchsetzen. Es dauerte bis in die 50iger Jahre des letzten Jahrhunderts, bis echte Diktiergeräte aufgrund ihrer Funktionalität den Durchbruch schafften.

Zunächst auf Wachsplatten später mit Magnetband, konnten die Träger immer wieder verwendet werden. Noch werden gerne analoge Diktiergeräte verwendet, da der Vorteil dieser einfachen Geräte ist, dass sie ein Vor- und Zurückspulen, Starten, Stoppen, Löschen und „Überschreiben“ ermöglichen. Dennoch ist das analoge Diktiergerät ein „Auslaufmodell“.

Wie alles in der technischen Entwicklung der letzten Jahre:
Die Technik wird immer kleiner und wird dennoch vielseitiger, komfortabler und vor allem speicherfähig.

Die Digitalisierung setzt neue Maßstäbe

Sprache in Daten umwandeln und sie anschließend für eine spätere Weiterverarbeitung zu speichern, sind heute nicht mehr wegzudenken. Voraussetzung sind entsprechende Geräte und Software, die von allen Nutzern angewendet werden und zum Teil geräteabhängig sind.

Wenn auch die Funktionalität im Vordergrund steht, so sind die Anforderungen doch sehr individuell. Diktiergeräte im Onlinekauf zu erwerben wie bei diesen beiden Anbietern diktiergeräte.de und Soldan – Fachbedarf diktieren halte ich deshalb für sinnvoll, da die Auswahl wirklich immens und ein Spezialhandel vor Ort meist nicht verfügbar ist. Hier finden sich viele Anregungen, welche Möglichkeiten Diktiergeräte bieten und welches Zubehör notwendig ist. So werden auch branchenspezifische Geräte angeboten, etwas, was ich bisher nicht wusste.

Wie immer ist der Kauf eine Frage des Preises. Deshalb kann es durchaus sinnvoll sein, auch mal bei ebay und ebay – Kleinanzeigen nachzusehen.

Wichtig ist, dass Nebengeräusche nicht die Sprache zu sehr stören. Deshalb eignen sich Smartphones trotz Sprachaufzeichnung oder Diktierapps nur bedingt als Diktiergeräte. Eine Schnittstelle zum PC scheint mir unverzichtbar zu sein und ist nicht bei jedem Diktiergerät vorhanden. Je hochwertiger das Gerät, umso mehr zusätzliche Software bis zu Workflow-Management-Programmen steht zur Verfügung.

Viele Geräte unterstützen den weit verbreiteten MP3-Modus (Kompressionstechnik). Dieser ermöglicht auf dem PC oder Mobilgeräten das Gesprochene noch einmal anzuhören. Eine Weiterentwicklung ist das DSS-Pro-Format. Neben einem besseren Klangbild können Sie nachträgliche Änderungen vornehmen, zum Beispiel Text zwischen zwei Memos einfügen.

Die Zukunft wird den Spracherkennungsprogrammen gehören. Noch sind sie nicht ausgereift, werden aber immer häufiger bei den hochwertigeren Geräten angeboten.

Wer benötigt ein Diktiergerät

Klassisch, wie eingangs beschrieben, ist der Vorgesetzte, der seiner Sekretärin die Korrespondenz oder Aktenvermerke diktiert und diese gesammelt übergibt. Aber das ist heute eher die Ausnahme. Vor allem Aktennotizen werden vor allem schnell selbst in den PC eingetippt und auf Wiedervorlage gelegt. Längere Texte werden an Schreibbüros oder selbstständige Bürodienstleister weitergegeben. Diese Schreibbüros übernehmen zudem die Texte aus vielen anderen Bereichen.

  • Rechtsanwälte
  • Wissenschaftler
  • Doktoranden
  • Journalisten
  • Krankenhäuser, Ärzte

 
Um nur einige Bereiche zu nennen.

Schreibbüros und selbstständige Bürodienstleister haben sich auf diese Schreibdienste spezialisiert. Für diese Büros ist es wichtig, dass sie mit den verschiedenen Systemen vertraut sind und über entsprechende Software verfügen. Durch die fortlaufende Entwicklung der Technik müssen diese Selbstständigen, die einen Schreibdienst anbieten, sich kontinuierlich weiterbilden.

Heute geht wohl niemand mehr mit gespitztem Bleistift zum Diktat Foto: pixabay

Heute geht wohl niemand mehr mit gespitztem Bleistift zum Diktat
Foto: pixabay

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Astrid Radtke

Über Astrid Radtke:

Astrid Radtke ist die Initiatorin von "Bürodienste in" Baden-Württemberg, Bayern und Rheinlandpfalz. Sinn des Projekts ist es qualifizierte Bürodienstleister zusammenzuführen und Unternehmen die regionale Suche zu erleichtern. Das Blog ergänzt mit Beiträgen die Kompetenz der Bürodienstleister und zeigt die Vielfalt der Leistungen auf.

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„Qualität ist der stärkste Feind
jeder Art der Vermassung.
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Dietrich Bonhoeffer

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