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Haben Sie besondere Erwartungen an 2016?

1. Januar 2016 verfasst von Astrid Radtke

Der Jahreswechsel wird von vielen als Zäsur betrachtet. Neben Vorsätzen, die endlich umgesetzt werden sollen, kommen Wünsche und oft eben auch Erwartungen. Erwartungen, dass es im Unternehmen besser läuft, dass der Umsatz steigt oder Ähnliches, bringen nichts. Erwartungen im Wirtschaftsleben sind häufig mit Umsatzzahlen gekoppelt und haben für mich eher etwas von einer Glaskugel.

Erwartungen kennen wir überwiegend aus den Meldungen, die Umsatzzahlen im Verkauf prognostizieren, die oft nicht eintreffen – positiv wie negativ. Das spiegelt sich zum Beispiel in solchen Meldungen zum Weihnachtsgeschäft wieder.

Jahreswechsel hat etwas Besinnliches

Sicher ist es auch kein Fehler, mal die „Seele baumeln“ zu lassen und gar nichts zu tun.

Andererseits nutzen viele die Zeit zwischen den Jahren als Bilanzierung des vergangenen Jahres und das nicht nur im buchhalterischen Sinne. Ich nutze sie zum Putzen meiner Festplatte, gewissermaßen um wieder Platz für etwas Neues schaffen. Mit dieser Routinetätigkeit verbinden sind Gedanken rund um Arbeit und Organisation. Damit ist eine Bilanz und Rückschau automatisch enthalten.

Die Rückschau oder anders ausgedrückt: Bilanz ziehen

Die Rückschau auf das vergangene Jahr ist immer wichtig. Dabei erkennen Sie sicher schnell, dass Ihre „Erwartungen“ sich nur erfüllt haben, wenn Sie selbst aktiv waren.

Interessanter ist also, was „unerwartet“ kam:
  • Ein Auftrag von einem neuen Kunden.
  • Anfragen, die im Sande verlaufen sind.
  • Geschäftsbeziehungen,die sich aufgelöst haben.
  • Technische Probleme, die viel Zeit in Anspruch genommen haben.
  • Umsatzzahlen, mit denen Sie nicht gerechnet haben.

 
Sie werden in Ihrem Unternehmen sicher noch viele andere Ereignisse finden, die für Sie positiv oder eher negativ verlaufen sind.

Wenn Sie Bilanz ziehen, folgt anschließend die Ursachenforschung. Das gilt für positive Entwicklungen genauso wie für Hemmnisse:
  • Über welche Kanäle wird mein Unternehmen gefunden?
  • Hat sich meine Zielgruppe verändert?
  • Wie sind meine Reaktionszeiten?
  • Passen meine Lieferanten noch zu mir?
  • Werde ich allen technischen Entwicklungen gerecht?
  • Liege ich mit meiner Kalkulation richtig?
  • Ist meine Marketingstrategie ausreichend?

 
Jedem Punkt Ihrer Liste mit Ereignissen, die nicht erwartet haben, können Sie mindestens einen Punkt dagegen setzen und entsprechend aktiv werden.

Sie sind Unternehmer und nicht Unterlasser

Für mich hat „erwarten“ etwas Passives. Kinder erwarten das Christkind, den Weihnachtsmann, den Osterhasen, etwas, was sie nicht steuern können und nur über die Phantasie erfassen. Wer etwas erwartet, begibt sich in Abhängigkeit: Warten, bis das Gewünschte eintrifft, ist nur sinnvoll, wenn es ein ergänzendes Teil ist, für den Fortgang eines Projekts oder dessen Abschluss.

Als Selbstständiger sind Sie Unternehmer. Sie bleiben aktiv und lassen sich die Fäden nicht aus der Hand nehmen. Die oben aufgeführten Beispiele zeigen, es geht nicht darum, was Sie erwarten, sondern wo sie handeln müssen.

Entscheidungen statt Erwartungen

Es zeigt sich deutlich: Als Unternehmer treffen Sie Entscheidungen. Erwartungen haben andere wie Ihre beruflichen Kontakte an Sie, unabhängig, ob sie Kunden, Interessenten oder Lieferanten sind.

Sie können als Unternehmer jedoch Ziele festlegen, was 2016 in Angriff genommen werden soll. Hier hilft die Aufstellung vom Beispiel oben:

Was lässt sich davon verstärken, verändern oder muss neu organisiert werden:
  • Was ist unerwartet eingetroffen?
  • Was lässt sich davon verstärken?
  • Was muss verbessert werden?
  • Ist mein Service angemessen?
  • Spreche ich noch die richtige Zielgruppe an?
  • Wer kann mir dabei helfen?
  • Welche Tools kann ich selbst entwickeln oder nutzen, um meine Vorhaben konsequent abzuarbeiten?

 
Damit haben Sie „das Heft in der Hand“. Die Erreichung Ihrer selbst gesteckten Ziele können Sie selbst vorantreiben und entsprechende Korrekturen zeitnah vornehmen. Eine kontinuierliche Erfolgskontrolle hilft an bestimmten Punkten zu justieren. Wenn Sie damit die Erwartungen anderer erfüllen – umso besser ;)

Das Wichtigste auch für 2016:
Gleiben Sie mit allen Kontakten im persönlichen Gespräch. Es ist immer noch die beste Methode, um Missverständnisse zu vermeiden und keine falschen Erwartungen zu wecken, weder bei sich noch bei anderen.

Manchmal schadet es aber auch nicht, abzuwarten und die berühmte Tasse Tee zu trinken.
 
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Astrid Radtke

Über Astrid Radtke:

Astrid Radtke ist die Initiatorin von "Bürodienste in" Baden-Württemberg, Bayern und Rheinlandpfalz. Sinn des Projekts ist es qualifizierte Bürodienstleister zusammenzuführen und Unternehmen die regionale Suche zu erleichtern. Das Blog ergänzt mit Beiträgen die Kompetenz der Bürodienstleister und zeigt die Vielfalt der Leistungen auf.

ein Kommentar zu “Haben Sie besondere Erwartungen an 2016?”

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„Qualität ist der stärkste Feind
jeder Art der Vermassung.
Quantitäten machen einander
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Qualitäten ergänzen einander.”

Dietrich Bonhoeffer

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