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Finanzen im Fuhrpark: günstig versichern und Steuern sparen

23. Dezember 2015 verfasst von Maike Blume

Der Fuhrpark ist ein Thema für sich, denn mit wachsender Größe steigt auch die finanzielle Belastung. Gleichzeitig bietet der Fuhrpark Möglichkeiten, Steuern zu sparen und auch bei den KFZ-Versicherungen gibt es inzwischen sehr attraktive Angebote.

Tipp: Fuhrpark-Fahrzeuge über einen Anbieter versichern

Einen ersten Überblick gibt es wie gewohnt online. Viele Versicherer bieten Unternehmen die Möglichkeit, die Beträge direkt nach der Eingabe der individuellen Daten zu Fahrzeug(en) und Halter auszurechnen. Oft lohnt es sich bei der KFZ-Versicherung außerdem, direkt mehrere Fahrzeuge über einen Anbieter zu versichern, da es dann noch günstiger wird. Die exklusive Kooperation mit einem Versicherer ist ein verbreiteter Weg, um die Kosten für die Autoversicherung so niedrig wie möglich zu halten. Die Rede ist in solchen Fällen von Großkunden- oder Flottenverträgen, teilweise haben die Autohersteller selbst eigene Autobanken gegründet, beispielsweise BMW Financial Services oder Volkswagenbank. Es lohnt sich, dort das Gespräch zu suchen, denn die Sammelkostenstelle Fuhrpark wird damit optimiert und die Rentabilität steigt.

Unser Rat: Vergleichen Sie unbedingt die Angebote verschiedener Versicherer und setzen sie bei Kfz-Flottenversicherungen nicht unbedingt auf die typischen Anbieter, die Ihnen aus dem Privatbereich bekannt sind. Während wir für private Fahrzeuge etwa zur RV24 Direktversicherung raten, bei der Interessierte online für ihre künftige Autoversicherung die Beträge ausrechnen können, stehen für Firmenfahrzeuge zahlreiche spezialisierte Versicherer bereit.

Fuhrpark ©istock.com/Tramino

Fuhrpark
©istock.com/Tramino

Fuhrparkkosten mit Fahrtenbuch von der Steuer absetzen

Noch wichtiger sind bekanntlich die Steuern. Denn ob beim Leasing oder beim Kauf, bedeutet der Fuhrpark erhebliche Kosten und je stärker diese steuerlich geltend gemacht werden können, desto besser ist das für die Wirtschaftlichkeit des Unternehmens. Welche Variante finanziell besser ist, hängt stark von der Nutzung ab. Für das Finanzamt ist das Verhältnis von privater und gewerblicher Nutzung absolut entscheidend; wird das Fahrzeug zu über 50 Prozent betrieblich genutzt, so zählt es zum betrieblichen Vermögen und kann vollständig von der Steuer abgesetzt werden. Bei mehr als 50 Prozent privater Nutzung muss ein lückenloses Fahrtenbuch geführt werden, um die betrieblichen Fahrten klar herausfiltern und steuerlich abführen zu können.

Werden Fahrzeuge für private Fahrten genutzt, so entsteht ein so genannter geldwerter Vorteil. Dieser ist einkommensteuerpflichtig und kann exakt per Fahrtenbuch pauschal durch die 1-Prozent-Regelung berechnet werden. Diese berechnet sich über 1 Prozent des Listenpreises pro Monat, also 12 Prozent des Listenpreises pro Jahr; der tatsächliche Kaufpreis spielt dabei keine Rolle, selbst bei Gebrauchtwagen gibt es keine Ausnahmen. Die Summe, die sich daraus ergibt, wird in das zu versteuernde Einkommen gerechnet, sodass der Steuerbetrag steigt. Dieser Punkt ist besonders relevant für junge Einzelunternehmer, da der Firmenwagen dort beinahe immer auch zu privaten Zwecken genutzt wird.

Wichtig: gut informieren vor der Beschaffung

Das Thema Firmenwagen bzw. Fuhrpark sollte also unbedingt von Anfang an in der Steuerstrategie bedacht werden, da es einen nennenswerten Posten ausmacht. Bei Unsicherheiten ist die Beratung durch einen Steuerberater unbedingt zu empfehlen, da falsche Kalkulationen im schlimmsten Fall existenzbedrohende Folgen haben können. Im Gegenzug gilt: Wer sich gut informiert, für den bieten sich attraktive Möglichkeiten, einen finanziellen Vorteil zu schaffen.

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„Qualität ist der stärkste Feind
jeder Art der Vermassung.
Quantitäten machen einander
den Raum streitig.
Qualitäten ergänzen einander.”

Dietrich Bonhoeffer

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