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Green Office – Nachhaltigkeit im Büro

11. November 2014 verfasst von Astrid Radtke

Vor allem in der Verwaltung wird vermehrt über das Thema Umweltschutz nachgedacht. Das hat weniger einen ökologischen Hintergrund, sondern hilft Kosten zu sparen. Das führt zu einem verstärkten Umdenken beim Energie- und Ressourcenverbrauch.

Arbeits- und Bürogestaltung beinhaltet ökonomische und ökologische Potenziale. Investitionen werden unter dem langfristigen Aspekt der Kosteneinsparung gesehen und dem Ansehen des Unternehmens.

Umweltschutz im Büro – eine Investition in die Zukunft

Die Natur im Alltag bewahren helfen ©Bürodienste in

Die Natur im Alltag bewahren helfen
©Bürodienste in


Umweltschutzmaßnahmen für die Zukunft weisen mit umweltschonenden Energiesparmaßnahmen nicht nur Wege zur Kosteneffizienz. Ökologische und ökonomische Potenziale nachhaltiger Arbeits- und Bürokonzepte fördern das Image von Firmen erheblich.

Dies ist in drei Bereichen möglich
  • „Green Building“
    zeigt auf, wie Bürogebäude nach ökologischen Gesichtspunkten zu modernisieren sind.
  • „Green IT“
    wird zunächst als Energieeffizienz verstanden. Dies ist jedoch nur ein Teilaspekt. Wichtiger Gesichtspunkt sind auch die Überlegungen zu den Giftstoffen, die bei der Produktion von Geräten in Technik und im IT-Bereich anfallen.
  • „Green Behavior“
    Letztendlich steht und fällt die Umsetzung umweltbewusster Arbeitsweise mit den Mitarbeitern. Hier ist unter anderem wichtig, die Mitarbeiter für das Energiesparen zu sensibilisieren.

 
Während auf Green-Building der einzelne Arbeitnehmer wenig Einfluss hat, kann er bei „Green Behaviour“ besonders aktiv werden.

Mitarbeiter für Ökologie sensibilisieren

Maßnahmen zu ökologischem Umgang mit Ressourcen gelingen nur, wenn die Mitarbeiter mitdenken und entsprechend handeln. Dazu ist es wichtig, dass den Mitarbeitern entsprechendes Zubehör zur Verfügung gestellt wird.

  • Energie:
    Energiesparende PC und Drucker sind in vielen Betrieben inzwischen Standard.
  • Entsorgung:
    Recycling ist zwar für viele selbstverständlich scheitert aber häufig bereits an der Trennung. Stellen Sie für Druckerpatronen, CDs, Papier sollten entsprechende kleinere Behälter leicht zugänglich und deutlich beschriftet auf.
  • Papier:
    Inzwischen gibt es Recycling-Papier, das sich in der Farbe kaum von normalem Papier unterscheidet. Wichtig ist, dass der Papierverbrauch insgesamt eingeschränkt wird.
    Überlegen Sie, wie Sie den Papierverbrauch beschränken können. Bedrucktes Papier kann als Entwurfspapier verwendet werden.
    Achtung: Bringen Sie einen Hinweis am Drucker an, wie das Papier eingelegt werden muss, damit auch wirklich die leere Seite bedruckt wird. Denn sonst wird zwar Papier gespart aber es wird mehr Toner verbraucht, wenn erneut gedruckt werden muss.
    Zudem können viele der Dokumente in digitalisierter Form verwendet werden.
  • Heizung:
    Natürlich frieren viele bei überwiegend sitzender Tätigkeit leichter. Eine Jacke oder warme Schuhe lassen auch ein bis zwei Grad weniger zu.

 
Bei vielen Maßnahmen sollten die Mitarbeiter Ideen einbringen dürfen, da sie am besten Bescheid wissen, was sich ohne viel Aufwand umsetzen lässt. Je besser sich die Mitarbeiter mit dem ökologischen Gedanken identifizieren, desto schneller wird Umweltschutz im Betrieb umgesetzt.

Wettbewerbe, die Firmen auszeichnen, wenn sie nachweislich Umweltschutzmaßnahmen durchführen, kann Ansporn für die Mitarbeiter sein, eigene Idee einzubringen.

Umweltbewusst als Einzelunternehmen

Was für größere Unternehmen gilt, können Sie als Selbstständiger für sich genauso umsetzen. Sie haben es sogar leichter, weil Sie sich Ihre eigenen Standards setzen können.

Dazu kommt, dass im Home-Office weitere Bereiche wie z. B. die Raumtemperatur niedriger gehalten werden können, indem Sie Ihre Kleidung entsprechend anpassen. Neben warmen Strümpfen trage ich oft ein Tuch um die Schultern, so dass ich bei sitzender Tätigkeit durchaus bei 20° und weniger arbeiten kann.

Vieles ist inzwischen selbstverständlich vom Ausschalten des Lichtes, wenn man einen Raum verlässt bis zur Müllvermeidung. Vielleicht finden Sie dennoch unter diesen 50 Tipps für den Umweltschutz im Büro noch etwas, was Sie in Ihren Arbeitsalltag aufnehmen können.

Eine gute Übersicht zum Einsparungspotential zeigt diese Grafik des Viking-Blog

Tipps und Tricks für ein rundum nachhaltiges Arbeitsumfeld © Viking blog: Entspannt arbeiten

Tipps und Tricks für ein rundum nachhaltiges Arbeitsumfeld
© Viking blog: Entspannt arbeiten

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Astrid Radtke

Über Astrid Radtke:

Astrid Radtke ist die Initiatorin von "Bürodienste in" Baden-Württemberg, Bayern und Rheinlandpfalz. Sinn des Projekts ist es qualifizierte Bürodienstleister zusammenzuführen und Unternehmen die regionale Suche zu erleichtern. Das Blog ergänzt mit Beiträgen die Kompetenz der Bürodienstleister und zeigt die Vielfalt der Leistungen auf.

12 Kommentare zu “Green Office – Nachhaltigkeit im Büro”

  1. Umweltgerecht schreiben

    Mit den Wegwerf-Produkten werden tonnenweise Kunststoff- und Metall-Abfälle produziert. Zudem ist es in Büros sehr häufig zu sehen, dass minderwertige Massenware an Stiften eingekauft wird, die von den Nutzern nach kurzer Zeit weggeworfen werden. Weil sie nicht mehr schreiben, weil sie klecksen,… Eine echte Alternative sind hochwertige Stifte, bei denen lediglich die Minen ausgetauscht werden. Meinen Favorisierten habe ich seit mehreren Jahren und eine hochwertige Mine schreibt auch wesentlich länger als Billigprodukte.

    Im Einzelnen eine Kleinigkeit, aber in der Masse ein riesiger Müllberg. Kaufen Sie sich doch auch mal einen richtig schönen Kugelschreiber….

    Office & Services Gabriele Knapp
    http://www.officeservice-knapp.de

  2. Oft wird das Thema Green Office mit Investitionen verbunden. Natürlich sollte man bei der Neuanschaffung von Ausstattung dieses Thema mit bedenken.

    Doch es geht auch ganz einfach, mit Dingen aus dem alltäglichen Leben, wie zum Beispiel dem Papier. Recycling-Papier ist heutzutage qualitativ und preislich eine echte Alternative zum herkömmlichen Kopierpapier. Recycling- Papiere, die mit dem Blauen Engel ausgezeichnet sind, werden von den führenden Drucker- und Kopierer-Herstellern empfohlen. Die Argumentation von Papierstau-Gefahren und verstaubten Geräten gilt heute nicht mehr.

    Das Gute daran: Recyclingpapier spart Unmengen von Wasser und auch noch Energie! Laut einer Studie des Heidelberger Instituts für Energie- und Umweltforschung sparen sechs auf Recyclingpapier gedruckte Briefe einen Liter Wasser und so viel Energie, mit der man zwei Kannen Kaffee kochen kann. Bundesweit würde Recyclingpapier in allen Büros den Trinkwasserverbrauch einer ganzen Stadt wie Bremen einsparen.

    Auf http://www.papiernetz.de befindet sich ein Rechner, mit dem individuelle Einsparungen berechnet werden können. Eindrucksvoll!!!

    Office & Services Gabriele Knapp
    http://www.officeservice-knapp.de

  3. Brigitte Ehry sagt:

    Umweltgerecht diktieren
    Digitale Diktiergeräte sind jederzeit und überall parat um wichtige Informationen aufzunehmen. Doch wie alle Geräte der schönen mobilen Technikwelt benötigen die handlichen Helfer die BATTERIE. Allein in Deutschland wurden im letzten Jahr knapp eine Milliarde Batterien verbraucht.
    Ein konsequenter Einsatz von Akkus würde dem Umweltgedanken deutlich näher kommen.
    Philips Speech Processing ist „vorne“ mit dabei. Zur Senkung des Energie- und CO2 Verbrauchs wird auf umweltverträgliche Produkte, USB-Ladestationen und wiederaufladbare Batterien als Standard gesetzt. (FACTS 7/2009)
    Einfach mal „darüber“ nachdenken…

    O3 | Office Organisation & Optimierung
    Brigitte Ehry
    http://www.o3-web.de

  4. […] Green Office – Nachhaltigkeit im Büro Astrid Radtke (@BD_in) in Bürodienste in:: Vor allem in der Verwaltung wird vermehrt über das […]

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