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Internet als Marketinginstrument nutzen

5. Mai 2014 verfasst von Astrid Radtke

Das Internet mit seinen sozialen Netzwerken, aber auch Blogs und Suchmaschinen ist, sinnvoll genutzt, die Maßnahme für gezieltes Marketing. Welche Möglichkeiten im Internet für einzelne Unternehmen tauglich sind und wie viel Zeit letztendlich investiert werden soll, spielt eine wichtige Rolle bei der Auswahl. Deshalb ist es wichtig, sich mit den einzelnen Möglichkeiten dieser Marketinginstrumente genauer zu befassen.

Marketing – eine Endlosschleife

Sein Unternehmen bekannt zu machen und Kunden zu akquirieren, ist ein fortwährender Bestandteil der Selbstständigkeit. Die klassischen Möglichkeiten wie Mailing und Anzeigen in Zeitungen sind nur noch selten zielführend, vieles sogar unter Berücksichtigung des UWG verboten. Neben der Website als Außendarstellung bietet das Internet inzwischen vielfältige Möglichkeiten, Interessenten auf sich aufmerksam zu machen.

Internetmarketing ist mehr als eine eigene Website

Zu den beständigen Akquise-Aktivitäten gehört die Website, obwohl sie allein kein Mittel ist, um Kunden zu gewinnen. Eine schlechte Website ist jedoch die beste Möglichkeit, Kunden innerhalb von Sekunden für immer zu vertreiben. Bei Erstellung einer Website müssen viele Kriterien beachtet werden.

Die Website kann in verschiedene Branchenbücher oder Portale kostenfrei eingetragen werden. Die kostenfreien Portale bedeuten für den Suchenden eher die „Stecknadel im Heuhaufen“ zu finden, denn es ist häufig ein mühsames Klicken, um zu einem interessanten Anbieter zu gelangen.

Dabei bietet das Internet eine ganze Reihe von Möglichkeiten, neue Marketingwege zu beschreiten:

  • Soziale Netzwerke wie z. B. facebook, google plus, Xing oder Twitter bieten zu den Kontaktmöglichkeiten einen fachlichen Austausch in Gruppen und Foren.
    Welches soziale Netzwerk ausgewählt wird, sollte jedoch genau geprüft werden und zielgruppenorientiert überdacht sein.

    So ist Xing in Deutschland ausschließlich auf Geschäftskontakte ausgerichtet. In verschiedenen Foren ist zusätzlich ein Austausch über allgemeine Themen möglich. Der Vorteil bei Xing sind die Regionalforen, die einen persönlichen Kontakt bei Vorträgen oder einem gemeinsamen Essen fördern. Wie Facebook ist wie google plus neben privatem Austausch auch für geschäftliche Kontakte durch Unternehmensseiten nutzbar.

  • Twitter wurde zunächst als öffentliches Tagebuch erklärt, wird aber inzwischen vermehrt für Firmennachrichten genutzt. Für den Nutzer bedeutet Twitter, dass die von ihm erstellten Kurzmitteilungen sehr schnell öffentlich im Netz stehen, d. h. jederzeit von jedem gelesen werden können, wenn ein entsprechender Zusammenhang gesucht wird.
  • Blogs können eine gute Ergänzung zur Firmendarstellung sein, wenn sie entsprechend „gefüttert“ werden. Dabei spielt auch die Lesbarkeit des Blogs eine wichtige Rolle. Ein durch Werbung überfrachteter Blog, wird schnell wieder verlassen. So bleiben nicht nur zusätzlich gewünschte Werbeeinnahmen aus, die Firma wird nicht bekannt, die Zeit für das Schreiben der Blogs erweist sich als nutzlos.
    Regelmäßig geschriebene Artikel, die einen wirklichen Nutzen für den Leser darstellen und entsprechend recherchiert und bearbeitet werden müssen, verhelfen dem Unternehmen andererseits zu einem erhöhten Bekanntheitsgrad.

    Ein Blog lebt vom Inhalt dem sog. Content. Damit ist ein Blog ein gutes Mittel, wichtige Informationen an Kunden weiterzugeben. Aber auch entsprechende zeitaufwändig.

  • Online-Pressemitteilungen sind eine Alternative zu regionalen Printmedien, in denen ein Artikel eben genauso schnell verschwunden ist wie die Zeitung dazu – meist nach dem Tag, an dem die Zeitung erschienen ist. Dennoch wird eine reine Firmenvorstellung auch in einem Presseportal schnell untergehen, denn online-Pressemeldungen gibt es täglich hundertfach. So ist nicht der Inhalt ausschlaggebend, sondern ein langfristiges allgemeines Interesse. Z. B. befand sich der Artikel über Bürodienstleister als Einzelunternehmer in der Krise mit dem Suchbegriff Bürodienstleister seit April 2009 auf Seite über bis 2014 eins in variierenden Positionen bei Google. Inzwischen wird mit diesem Begriff auf zahlreiche Artikel dieses Blogs hingewiesen.

    Die besondere Arbeit besteht nicht im Schreiben des Artikels, sondern in der Bearbeitung innerhalb der Presseportale. Unternehmen, die die Verteilerfunktion übernehmen, sind zwar sehr schnell, aber der Artikel wird kurze Zeit später über Suchmaschinen weniger gefunden, da kaum Einfluss auf mögliche Suchbegriffe besteht. Der oben beschriebene Effekt bleibt also aus.

  • Suchmaschinen, wobei die meisten Nutzer des Internets dabei an Google denken, erfüllen die Aufgaben zu Themen und Berufen oder Berufsgruppen sowie Firmen, schnell gewünschte Informationen zu finden.
    Das bedeutet in der Umkehrung: Jeder Beitrag, der im Internet erstellt wird, kann über bestimmte Begriffskombinationen, die zum Unternehmen passen, gefunden werden.

Anmerkung zu Google

Google ändert in kurzen Abständen die Möglichkeiten der Vermarktung, aber auch der Darstellung und der Auffindbarkeit. Es wird nichts anderes übrig bleiben, als immer wieder mal die neuesten Entwicklungen zu verfolgen bzw. auch für andere Suchmaschinen gut auffindbar zu sein. Mit gutem Content ist das allgemein keine Schwierigkeit.

Marketing über das Internet ist zeitaufwändig

Für einen brauchbaren Artikel, unabhängig ob Presseportal oder eigener Blog, müssen oft mehrere Stunden Zeit investiert werden. Genauso verhält es sich mit Diskussionen oder Beiträgen in Foren der verschiedenen sozialen Netzwerke.

Dazu kommen Fachkompetenz und ein verständlicher Schreibstil, um einen potentiellen Kunden auf das Unternehmen aufmerksam zu machen.

Das bedeutet, dass mindestens fünf bis zehn Stunden wöchentlich für Marketing im Internet eingeplant werden muss. Kein Wunder, dass große Firmen diese Aufgaben an die entsprechenden Fachleute wie Texter, Pressefachleute oder Fachleute für Social Media übergeben.

Über die Vielfalt und die wesentlichen Inhalte einzelner „social communities“ können Sie sich im folgenden Clip: Ist Social Media eine Modeerscheinung informieren.
 

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Astrid Radtke

Über Astrid Radtke:

Astrid Radtke ist die Initiatorin von "Bürodienste in" Baden-Württemberg, Bayern und Rheinlandpfalz. Sinn des Projekts ist es qualifizierte Bürodienstleister zusammenzuführen und Unternehmen die regionale Suche zu erleichtern. Das Blog ergänzt mit Beiträgen die Kompetenz der Bürodienstleister und zeigt die Vielfalt der Leistungen auf.

3 Kommentare zu “Internet als Marketinginstrument nutzen”

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