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Lebenslanges Lernen

12. April 2014 verfasst von Astrid Radtke

Es ist schon ein Mantra, dass die berufliche Zukunft nur gesichert ist, wenn kontinuierlich für Weiterbildung gesorgt wird. In diesem Zusammenhang habe ich einen schönen Ausdruck gelesen „Seminarjunkie“. Man kann es also auch übertreiben.

Stellt sich die Frage, was ist wirklich notwendig, was ist möglicherweise überflüssig und wie sieht es mit Kosten aus? Vor allem Selbstständige, die ihre Weiterbildung nicht vom Betrieb bezahlt bekommen, müssen beständig ihre Fortbildung .

Aktuelle Entwicklungen nicht verpassen

Wichtig ist, dass aktuelle Entwicklungen nicht verpasst werden. Das betrifft bei einem Selbstständigen alles rund um Internet und Marketing. Dazu gehört die Software, mit der in seinem Bereich überwiegend gearbeitet wird wie z. B. bei Bürodiensten mit

  • Buchhalter: Lexware
  • Büroservice: Programme wie MS Office ggf. auch OpenOffice
  • Webdesign: CMS allen voran WordPress

 
Weiterbildung geht über das Fachwissen hinaus. Auch die Möglichkeiten der Arbeitsorganisation werden ständig erweitert bzw. sollten von Zeit zu Zeit aufgefrischt werden.

Selbstoptimierung

Weiterbildung bedient inzwischen ein breiteres Spektrum. Es geht immer mehr darum sich selbst zu „verbessern“. Schneller, höher, weiter ist die Devise. Im Wunsch leistungsfähiger, effizienter zu werden, steckt der Anspruch in allen Eigenschaften eine Steigerung zu erreichen. Ob das besonders gesund für die Psyche ist, steht wieder auf einem ganz anderen Blatt.

Die Hilfe für „Selbstoptimierer“ kommt überwiegend über Coachings. Dabei bleibt die Frage, ob wirklich alles was angeboten wird, auch notwendig ist. Hier muss sehr genau und überlegt ausgewählt werden. Interessant ist hierzu der Artikel aus der Zeit, der sich vor allem mit dem überbordenden Angebot von Beratern und Coaches beschäftigt.

Autodidaktisch weiterbilden

Schon allein das berühmte „Learning by Doing“ fällt unter autodiaktische Weiterbildung. Eine neue Software wird oftmals nur an einem Tag eingeführt, alle weiteren Schritte, die im beruflichen Alltag erforderlich sind, müssen erkundet und erprobt werden. Erst im Laufe der Zeit werden sie zur Routine.

Das gilt auch, wenn eine Version einer Software herauskommt, die sich grundlegend von der Vorgängerversion unterscheidet. Man denke an die Umstellung von WORD 2003 auf WORD 2007 🙂

Vor allen Dingen bei der Arbeitsorganisation bieten Bücher oder Artikel in Zeitungen bzw. Blogs die Möglichkeit selbst tätig zu werden. Inhalte können sofort auf die persönliche Situation übertragen werden. Sie dienen der persönlichen Optimierung z. B. durch Zeitmanagement, Selbstorganisation oder neue Arbeitstechniken. Zudem kann fast jede Software autodiaktisch erarbeitet werden oft sogar ohne Handbuch.

In der Karrierebibel werden hier 11 Strategien für eine autodidaktische Weiterbildung aufgelistet.

Weiterbildung ist ein kontinuierlicher Prozess

Bei der Weiterbildung spielen verschiedene Faktoren eine Rolle

  • Persönliche Interessen – unabhängig vom aktuellen Beruf
  • Fachliche Entwicklungen – vor allem im technischen Bereich wie Internet und Software
  • Berufliches Fortkommen – Aufstieg durch erweitertes Wissen oder berufliche Veränderung in eine andere Sparte

 
Vor allem Selbstständige müssen fachlich immer auf dem aktuellen Stand sein. Teile des Einkommens müssen reinvestiert werden bzw. es müssen Phasen des Lernens im Zeitplan bei der Auftragsannahme eingeplant werden.

Die Kosten für Fortbildungsmaßnahmen sind sehr unterschiedlich. Leider sagt die Höhe des Preises für ein Seminars, einen Vortrag oder Workshop nichts über die Leistung aus. Das Preisniveau ist ähnlich unterschiedliche wie die Qualität der angebotenen Leistung.

Die Gefahr liegt in der Verzettelung. Viele Themen erscheinen interessant: hier ein Vortrag, da ein Seminar oder ein Buch, das empfohlen wird. Vor allem bei den Angeboten zur „Selbstoptimierung“ scheint mir Vorsicht geboten. Schrammen doch einige Angebote an der Esoterik vorbei und rauben oft nur Zeit.

Dazu gehören auch viele Formen der Beratung und des Coaching. Wer hier etwas für sich tun möchte, sollte mit einer klaren Zielsetzung Angebote durchforsten und gezielt nach einem entsprechenden Angebot suchen.

Lebenslanges Lernen - Investition in Wissen

Lebenslanges Lernen – Investition in Wissen

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Astrid Radtke

Über Astrid Radtke:

Astrid Radtke ist die Initiatorin von "Bürodienste in" Baden-Württemberg, Bayern und Rheinlandpfalz. Sinn des Projekts ist es qualifizierte Bürodienstleister zusammenzuführen und Unternehmen die regionale Suche zu erleichtern. Das Blog ergänzt mit Beiträgen die Kompetenz der Bürodienstleister und zeigt die Vielfalt der Leistungen auf.

3 Kommentare zu “Lebenslanges Lernen”

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„Qualität ist der stärkste Feind
jeder Art der Vermassung.
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Qualitäten ergänzen einander.”

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