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Positive Formulierungen kommen besser an!

15. November 2012 verfasst von Wolma Krefting

Keep it short and simple.
Dieser Satz ist eine Kernregel im Marketing, aber auch in der geschäftlichen Kommunikation hat er seine Berechtigung.

Lange, verschachtelte Sätze, gespickt mit Fachtermini und Fremdwörtern haben mancherorts sicher ihren Sinn – z. B. im wissenschaftlichen Bereich. Im normalen geschäftlichen Miteinander sollten sie möglichst vermieden werden.

Wenn Sie sich kurz und unkompliziert ausdrücken, werden Sie schneller und leichter verstanden. Egal, ob von Mitarbeitern innerhalb des Unternehmens oder nach außen von Kunden oder Geschäftspartnern.
Je einfacher und kürzer Sie sich mitteilen, umso besser kommt die eigene Botschaft beim Gesprächspartner an.

Positive Formulierungen sind die einfachste Methode, sich kurz und knackig auszudrücken.
Verneinungen zum Beispiel verlängern Sätze unnötig. In psychologischer Hinsicht können sie außerdem unbewusste Ablehnung beim Gegenüber bewirken.

Der Tipp für die eigene Kommunikation im geschäftlichen Umfeld

Versuchen Sie, Ihre schriftliche und gesprochene Sprache positiv zu gestalten.
Vermeiden Sie negative Formulierungen, wenn Sie Aufmerksamkeit, Interesse und Verständnis bei Ihren Zuhörern oder Lesern wecken wollen – und auch beibehalten möchten.

  • Verwenden Sie neutrale Formulierungen.
    Vermeiden Sie eine Sprache, die anklagend oder vorwurfsvoll klingt.

    Sagen Sie: Ich würde gern erklären, was ich meine.
    Sagen Sie nicht: Sie verstehen nicht, was ich gesagt habe.

  • Sagen Sie, was Ihre Mitarbeiter tun sollen.
    Vermeiden Sie, zu erklären, was sie nicht tun sollen.

    Sagen Sie: Fangen Sie immer um 8:30 Uhr mit der Arbeit an.
    Sagen Sie nicht: Sie dürfen nicht verspätet zur Arbeit erscheinen.

  • Vermitteln Sie, was Sie tun können.
    Lassen Sie weg, was Sie nicht tun können.

    Sagen Sie: Ich kann Sie morgen früh treffen.
    Sagen Sie nicht: Heute klappt es nicht mit einem Treffen. Sie müssen bis morgen warten.

  • Benutzen Sie Wörter, die ein positives Gefühl hervorrufen.

    Sagen Sie: Wir schätzen unsere Angestellten.
    Sagen Sie nicht: Wir setzen uns nicht über unsere Angestellten hinweg.

  • Nutzen Sie jede Gelegenheit, um auf positive Art und Weise zu kommunizieren.

    Schreiben Sie: Vielen Dank für Ihre E-Mail.
    Schreiben Sie nicht: Wir bestätigen den Eingang Ihrer E-Mail.

 
Positive Sprache und kurze, verständliche Formulierungen erleichtern den Umgang miteinander. Zugleich liegt der Fokus auf dem Inhalt des Gesagten oder Geschriebenen und nicht auf dem Versuch, komplizierte Satzkonstruktionen zu enträtseln.

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Wolma Krefting

Über Wolma Krefting:

gebürtige und waschechte Ostfriesin, Abitur in Bremen, Studium der Anglistik/Amerikanistik und Geschichte in Hamburg, seit 2008 selbstständig als Lektorin, Texterin und Übersetzerin hauptsächlich in und um München

ein Kommentar zu “Positive Formulierungen kommen besser an!”

  1. [...] Kommunikation mit Kunden aber auch mit Mitarbeitern wird durch positive Formulierungen erleichtert. Kurze einfache Sätze fördern das inhaltliche Verständnis.  [...]

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„Qualität ist der stärkste Feind
jeder Art der Vermassung.
Quantitäten machen einander
den Raum streitig.
Qualitäten ergänzen einander.”

Dietrich Bonhoeffer

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