Multiplikatoren im persönlichen Bereich sorgen dafür, dass ein Unternehmen oder eine Dienstleistung durch Mund-zu-Mund-Propaganda bekannt wird.
Als Xing noch OpenBC hieß, baute es sein Geschäftsmodell drauf auf, dass sich jeder um sechs Ecken kennt. Mit Hilfe von Kontakten sollte dies auch für Unternehmer möglich sein. Ein Konzept, das insbesondere für Einzelunternehmer interessant war.
Der Kontakt wurde hergestellt mit Teilnehmern, mit denen man in gemeinsamen Gruppen einen interessanten Erfahrungsaustausch zu bestimmten Themen hatte. Durch Kompetenz und Fachwissen wurde man weiter empfohlen oder auf Kontakte, die für das Geschäftsfeld interessant sein könnten, hingewiesen.
Empfehlungsmarketing
Dies war eine Form des Empfehlungsmarketings. Viele Einzelunternehmer hoffen über Empfehlungen Neukunden zu gewinnen. Nicht viele empfehlen Kunden ihre Dienstleister weiter – mit Ausnahme von Handwerksbetrieben.
Das mag verschiedene Ursachen haben, von denen insbesondere Dienstleister rund um den Büroservice betroffen sind. So möchten manche Unternehmen seine Unternehmensstrategie (externe Mitarbeiter) nicht nach außen kommunizieren. Andere fürchten, dass Firmeninternas unbeabsichtigt im unmittelbaren Umfeld landen könnten.
Deshalb versuchen viele Unternehmen innerhalb von Gruppen dieses Empfehlungsmarketing zu betreiben. Bekannt ist BNI, das hier nach sehr strengen Regelementierungen dafür sorgt, dass sich seine Teilnehmer untereinander weiterempfehlen.
Auf der anderen Seiten ist die einfachste Möglichkeit der Austausch in allen möglichen Foren und Communities, um auf sein Geschäftsfeld durch seine Person informativ aufmerksam zu machen.
Nachteil von Communities
Communities sind wie der Name schon sagt Gemeinschaften. Diese Gemeinschaften im Internet agieren allerdings in geschlossenen System. Sascha Lobo auf Spiegel online schreibt von Datenburgen Sascha Lobo Spiegel online: digitaler Mauerbau
Da heißt alles, was z. B. in facebook mitgeteilt wird, muss in Google +, Twitter, Xing etc. auch mitgeteilt werden. Gleichzeitig Übermittlung in einzelnen Communities wie z. B. Twitter und facebook hat zur Folge, dass sich Texte nicht individuelle gestalten lassen. In Facebook landen sie damit auch oft nicht auf der Unternehmensseite.
Interessenten erreichen
Blogs sind gute Multiplikatoren, denn sie sind für jeden User zugänglich. Wer in Kommentaren qualifizierte Beiträge schreibt, weckt Interesse. Das hat mehrere Vorteile:
- Die Seite des Kommentators wird besucht
- Der Beitrag wird von Usern gelesen, die wenig oder gar nicht in Communities unterwegs sind
- In Kommentaren kann ein fachlicher Austausch stattfinden
Corporate Blogs haben zudem den Vorteil, dass der Austausch von Informationen innerhalb einer Firma oder wie hier bei “Bürodienste in:” einer Branche statt findet.
Multiplikator ist letztendlich jeder, der Informationen verbreitet. Deshalb ist es immer wichtig, wie ein Unternehmer sich auch als „Privatmensch“ in Foren oder Kommentaren präsentiert. Denn ein schlechter Eindruck von einem Unternehmen wird ebenso an andere Personen weitergegeben.
Dass ein „Negativimage“ auch größeren Firmen schadet, haben inzwischen einige Unternehmen feststellen können. Nicht zuletzt wird die Schlecker-Pleite auf ein schlechtes Image zurückgeführt, das in dem Fall die Verbraucher weitervermittelt haben.
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Tags: corporate blogs, Empfehlungsmarketing, Foren, Marketing, Multiplikatoren, social communities


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