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Socialbar – eine regionale Schnittstelle zum Internet

17. Juli 2012 verfasst von Astrid Radtke

Der Arbeitsalltag ohne Computer und Internet ist für viele nicht mehr wegzudenken. Immer öfter höre ich, dass eher auf Auto und Handy verzichtet werden kann, als auf PC und Internet.

Abhängigkeit vom Internet

Einige haben beim Auto inzwischen erkannt, die Abhängigkeit von einer bestimmten Technik führt zu langfristigen Komplikationen. Das hindert die meisten aber nicht daran, sich in eine neue technische Abhängigkeit zu begeben: dem Internet.

Zweifelslos ist das Internet eine phantastische Möglichkeit Wissen und Informationen zu teilen, neue Kontakte zu knüpfen, sich persönlich oder beruflich auszutauschen. Das ist über große Entfernungen möglich und mit wenig Kosten verbunden. Cloud-Computing verspricht zudem Daten jederzeit zugänglich zu machen.

Das Internet ist keine Einbahnstraße

Ein Internetausfall hat bekanntlich unangenehme Folgen:

  • Kein Email-Verkehr – Verärgerung wegen mangelnder Kommunikation bleibt nicht aus
  • Keine Recherchemöglichkeiten – und wenn es nur das aktuelle Kinoprogramm ist
  • Kein Austausch in sozialen Netzen – und sei es nur Entspannung
  • Wer überwiegend in der „Cloud“ arbeitet, hat keinen Zugriff auf seine Daten, gekoppelt mit dem papierlosen Büro führt das zu massiven Problemen

Stromausfall oder Netzausfall einkalkulieren

Datensicherung bleibt nicht nur im Großen für alle Firmendaten eine regelmäßige Notwendigkeit. Auch in der täglichen Arbeit hat das Tastenkürzel „Strg+s“ durchaus seine Vorteile.
Es ist aber nicht immer die Technik, die einem das „Aus“ für Arbeit am PC beschert.
Simon's Cat in "Cat and Mouse" – PC-Ausfall

Online für Offline-Kontakte sorgen

Das Beispiel der Katze in dem kleinen Film zeigt, dass der Mensch im Grunde ein soziales Wesen ist und nicht unbedingt ganz allein sein möchte.Trotz aller Vorteile von PC und Internet ist Kommunikation per Mausklick anders als im persönlichen Austausch. Spätestens bei technischen Problemen sind Offline-Kontakte unentbehrlich.

Wie das Beispiel der Clickworker zeigt, erfolgt eine Auftragsvergabe zentral über ein Portal. Wohnen Aufttraggeber und Auftragnehmer sogar in unmittelbharer Nähe, werden sie dies aber kaum erfahren, weil der Portalbetreiber auch der Rechnungssteller ist.

Regionale Anbieter haben es nicht leicht auf ihr Angebot / Ihre Dienstung aufmerksamzu machen. Das Internet ist eine Möglichkeit, aber Anbieter bewegen sich in unterschiedlichen sozialen Netzwerken. Der Faktor Zeit erschwert eine Synchronisation, Meldungen über Datenklau und unerlaubtes Abgreifen von Persönlichem verunsichern. Dazu kommen zweifelhafte Anfragen merkwürdiger Zeitgenossen.

Socialbars

Der Mensch ist ein soziales Wesen und fühlt sich wohl in Gesellschaft. Deshalb entstehen immer wieder sog. Netzwerke mit allen möglichen Aufhängern:

  • Frauen in der Wirtschaft
  • Businessfrühstück aller Art
  • Freelancertreffen usw.

Bei den meisten Netzen, die offline existieren, steht ein möglicher Geschäftskontakt für die Teilnehmer im Vordergrund. Viele verlassen enttäuscht diese Netze, weil sie den erwarteten Erfolg nicht bringen.

Mit den Socialbars – einer rein deutschen Initiative – soll nun der umgekehrte Weg gegangen werden.

  • „Teilen“ im Internet heißt: Informationen und Wissen zu tauschen und Hilfe anzubieten

 
Online-Kontakte aus der Region sollen sich regelmäßig treffen und austauschen können. Der Gedanke des Internet des „Teilens“ steht hier im Vordergrund durch Kurzvorträge und persönlichen Austausch. Der Mensch steht zunächst im Vordergrund. Ideen in der Gruppe diskutiert, können sich entwickeln und Eingang in gemeinsame Projekte finden.
Ergeben sich auch berufliche Perspektiven: umso besser!

Mehr dazu finden Sie unter Socialbar mit einer Auflistung bereits bestehender Soialbars und den entsprechenden Links.

Ich habe gestern an dem ersten Treffen der Socialbar Reutlingen teilgenommen. Es sind überwiegend junge Menschen, die sich bereits engagieren. Der Gedanke, dass ein Auftrag nicht um den halben Globus vergeben werden muss, wenn ein Anbieter vor der Tür arbeitet, fand bei mir natürlich volle Zustimmung.

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Astrid Radtke

Über Astrid Radtke:

Astrid Radtke ist die Initiatorin von "Bürodienste in" Baden-Württemberg, Bayern und Rheinlandpfalz. Sinn des Projekts ist es qualifizierte Bürodienstleister zusammenzuführen und Unternehmen die regionale Suche zu erleichtern. Das Blog ergänzt mit Beiträgen die Kompetenz der Bürodienstleister und zeigt die Vielfalt der Leistungen auf.

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„Qualität ist der stärkste Feind
jeder Art der Vermassung.
Quantitäten machen einander
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Qualitäten ergänzen einander.”

Dietrich Bonhoeffer

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