Fast jeder, der eine Website hat, möchte damit auch optimal gefunden werden. Nur wenigen reicht es ihre Vistenkarte im Web mit dem Überreichen der Visitenkarte aus Papier einem Interessenten zugänglich zu machen. Deshalb werden immer wieder Mittel und Wege gesucht, diese Sichtbarkeit zu erhöhen oder noch besser auf der ersten Seite in Suchmaschinen zu erscheinen. Neben kostengünstigen Möglichkeiten wie soziale Netzwerken wird Hilfe bei den Experten für Suchmaschinen-Optimierung gesucht.
Ich lese es so oft: „Wir bringen Ihre Seiten ganz nach vorne.“ „Wir kümmern uns um Ihr SEO“ und ähnliches. Internetmarketing der Renner schlechthin. Leider ist für den Laien schwer erkennbar, welcher der zahlreichen Anbieter das hält, was er verspricht.
SEO Search Engine Optimization
SEO ergänzt durch SEM Search Engine Marketing ist vor allem in den Bereichen interessant, in der ein großes Angebot gleicher Dienstleister vorliegt wie bei Autohäusern, Rechtsanwälten oder eben bei Bürodienstleistern. Es reicht nicht, wenn Sie mit ihrem Namen gut gefunden werden. Denn wer Ihren Namen kennt, kennt im Allgemeinen auch den Namen Ihrer Website.
Deshalb achtet der SEO darauf, dass
- Inhalt und Hintergrundinformationen übereinstimmen – u. a. beim Seitentitel, URL, Tags
- gute Sichtbarkeit im Netz durch entsprechende Verlinkungen nachweisbar ist
(Hier sind keine Branchenverzeichnisse oder andere Suchmaschinen gemeint) - Darstellung in den sozialen Netzwerken professionell verwirklicht wird
Schnell lässt sich erkennen, wie ein Berater diese Kriterien für sich selbst umsetzt. Bei Twitter und Facebook lässt sich Professionalität schnell verifizieren inwieweit auch formale und rechtliche Gesichtspunkte wie z. B. das Impressum beim Anbieter umgesetzt werden. Beispiele zeigen auch, ob der Anbieter wirklich auf dem aktuellen technischen Stand ist, denn die Veränderungen von Kriterien der Suchmaschinen sind rasant.
Neulich kam eine Email mit dem Angebot „Als SEO-Experte betreue ich viele Qualität Websites, die zu Ihrer Seite passen könnten und Ihrer Webseite zu höheren Rankings & Besucherzahlen zu verhelfen.“ Ein Blick auf die Seite veranlasste mich allerdings etwas zynisch zu antworten. Einmal ganz abgesehen davon, dass diese Mail als Spam einzuordnen war.
Ein sog. SEO, der mit seiner eigenen Seite schlecht auffindbar ist, wird dies für seinen Kunden nicht bewerkstelligen können. Vor allem beim SEO gilt der Spruch vom Schuster nicht, der aus Arbeitsüberlastung nicht dazu kommt seine eigenen Schuhe zu besohlen.
SEO – wer sollte investieren
Seitenoptimierung ist ein fortlaufender Prozess, in den Firmen viel Geld stecken. Das kann mehrere 10.000,00 Euro im Jahr betragen. Es kann auch Monate dauern, bis ein Ergebnis wirklich sichtbar wird. Ein Profi ist deshalb in der Lage die Komplexität des SEO aufzuzeigen.
Kleinere Seiten können durch Zusammenschlüsse und gemeinsames Marketing für ihre Seiten die Sichtbarkeit erhöhen. Denn es dürfte jedem klar sein, dass eine Seite für das Wort “Büroservice” schwer zu optimieren ist bzw. nur unter hohem finanziellen Aufwand. Eine Seite, die schon wichtige Sichtbarkeitskriterien erfüllt, kann bei einem Zusammenschluss auch eine Verbesserung bewirken. Eine Unternehmensseite in den bekannten sozialen Netzwerken wie facebook allein ersetzt kein SEO zumal sehr viel Zeit investiert werden muss, um bekannt zu werden.
Stringente Inhalte
Ein weiteres Kriterium für eine gute Sichtbarkeit im Netz ist der sog. Content. Damit sind neben dem textlichen Inhalt der Seite auch die Texte zu Bildern oder Links gemeint, die nur durch Überfahren mit der Maus sichtbar werden.
Die Texte über alle Seiten eines Internetauftritts, auch als „Corporate Wording“ bezeichnet, sollten beim Leser assoziativ Bilder oder Gefühle auslösen. Bekanntestes Beispiel: er läuft und läuft und läuft. Damit hat jeder den VW-Käfer im Kopf oder weiterführende Assoziationen, die er damit geschaffen hat. Mit dem Namen/Logo einer Firma sollte beim Leser durch einen stringenten Text bleibender Eindruck geschaffen werden.
Andererseits sollten inflationäre Begriffe vermieden werden. So wird z. B. „Ihr Problemlöser“ bei Google innerhalb von 61 Sekunden über 827.000 mal gefunden. Extremer verhält es sich mit: „Damit Sie den Kopf frei haben“ mit über 3.000.000 in 21 Sekunden. Abgesehen davon, dass diese Begriffe einem Leser nicht weiterhelfen, sind sie auch im Hinblick einer guten Auffindbarkeit im Netz nicht hilfreich.
Der Kundenblick – Inhalte sprachlich umsetzen
Die Texte einer Website sollten dennoch nicht für Google, sondern für den Leser und damit für den Interessenten geschrieben werden. „Suchmaschinen“ füttern, führt ab einem gewissen Quantum eher zur Abneigung. Die Seite wird uninteressant für Leser und Maschine.
Ein sog. SEO muss also nicht nur die technische Seite beherrschen, sondern auch die Zielgruppe im Auge haben, wenn er die Seite für Suchmaschinen optimiert.
Ein Texter kann im Anschluss mit den wichtigsten zielgruppengerechten Begriffen gewünschte Texte leserfreundlich umsetzen.
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Tags: Bürodienstleister, Büroservice, Content, kundenfreundlicher Inhalt, SEO, Suchmaschinen, Suchmaschinenoptimierung, zielgruppenorientierte Texte

Meine sehr geehrten Damen und Herren, die mich in den letzten Tagen mit ihren Spams zum besseren SEO zumüllen. Ich möchte Sie darauf aufmerksam machen, dass Sie damit eindeutig gegen das UWG verstoßen.
Beim nächsten Spam werde ich die Angelegenheit meinem Anwalt übergeben.
Im Übrigen betreiben diese Seitenbetreiber mit ihren Angebote über den Weg des unlauteren Wettbewerbs auch noch Bauernfängerei, denn sie erfüllen selbst nicht die Mindestkriterien für ein professionelles SEO.