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Internet als Marketinginstrument nutzen

25. November 2010 verfasst von Astrid Radtke

Das Internet mit seinen sozialen Netzwerken, aber auch Blogs und Suchmaschinen kann, sinnvoll genutzt, eine wichtige Maßnahme für das Marketing sein. Welche Möglichkeiten im Internet für einzelne Unternehmen tauglich sind und wie viel Zeit letztendlich investiert werden soll, spielt eine wichtige Rolle bei der Auswahl. Deshalb ist es wichtig, sich mit den einzelnen Funktionsweise der Instrumente genauer zu befassen.

Marketing – eine Endlosschleife

Sein Unternehmen bekannt zu machen und Kunden zu akquirieren, ist ein fortwährender Bestandteil der Selbstständigkeit. Die klassischen Möglichkeiten wie Mailing und Anzeigen in Zeitungen selten zielführend, vieles sogar unter Berücksichtigung des UWG verboten. Neben der persönlichen Erscheinung und Außendarstellung bietet das Internet inzwischen vielfältige Möglichkeiten Interessenten auf sich aufmerksam zu machen.

Internetmarketing ist mehr als eine eigene Website

Eine Website allein ist kein Mittel, um Kunden zu gewinnen. Dass eine schlechte Website allerdings die beste Möglichkeit ist, Kunden innerhalb von Sekunden für immer zu vertreiben, wird von vielen Seitenbetreibern leider nicht erkannt. Denn zur Erstellung einer Website müssen beachtet werden.

Zunächst wird von vielen Website-Betreibern das Internet genutzt, die Seite in die verschiedensten Branchenbücher oder Portale möglichst kostenfrei einzutragen. Für einen Suchenden bedeutet dies eher die „Stecknadel im Heuhaufen“, denn es ist häufig ein mühsames Klicken, um zu einem interessanten Anbieter zu gelangen.

Dennoch bietet das Internet eine ganze Reihe von Möglichkeiten neue Marketingwege zu beschreiten.

  • Soziale Netzwerke wie z. B. facebook, google plus, Xing bieten oft  nicht nur Kontaktmöglichkeiten, sondern auch einen fachlichen Austausch in Gruppen und Foren.
    Welches soziale Netzwerk ausgewählt wird, sollte jedoch genau geprüft werden und zielgruppenorientiert überdacht sein.
    So ist Xing in Deutschland ausschließlich auf Geschäftskontakte ausgerichtet. Dennoch findet in verschiedenen Foren zusätzlich ein Austausch über allgemeine Themen statt. Der Vorteil bei Xing sind auf alle Fälle die Regionalforen, die einen persönlichen Kontakt bei Vorträgen oder einem gemeinsamen Essen fördern. Wie facebook ist wie google plus neben privatem Austausch auch für geschäftliche Kontakte durch Unternehmensseiten nutzbar.
  • Twitter wurde zunächst als öffentliches Tagebuch erklärt, wird aber inzwischen vermehrt für Firmennachrichten genutzt. Für den Nutzer bedeutet Twitter , dass die von ihm erstellten Kurzmitteilungen sehr schnell öffentlich im Netz stehen, d. h. jederzeit von jedem gelesen werden können, wenn ein entsprechender Zusammenhang gesucht wird.
  • Blogs können eine gute Ergänzung zur Firmendarstellung sein, wenn sie entsprechend „gefüttert“ werden. Dabei spielt auch die Lesbarkeit des Blogs eine wichtige Rolle. Ein durch Werbung überfrachteter Blog, wird schnell wieder verlassen. So bleiben nicht nur zusätzlich gewünschte Werbeeinnahmen aus, die Firma wird nicht bekannt, die Zeit für das Schreiben der Blogs erweist sich als nutzlos.
    Regelmäßig geschriebene Artikel, die einen wirklichen Nutzen für den Leser darstellen und entsprechend recherchiert und bearbeitet werden müssen, verhelfen dem Unternehmen andererseits zu einem erhöhten Bekanntheitsgrad.
  • Online Pressemitteilungen sind eine Alternative zu regionalen Printmedien, in denen ein Artikel eben genauso schnell verschwunden ist wie die Zeitung dazu – meist nach dem Tag, an dem die Zeitung erschienen ist. Dennoch wird eine reine Firmenvorstellung auch in einem Presseportal schnell untergehen, denn online-Pressemeldungen gibt es täglich hundertfach. So ist nicht der Inhalt ausschlaggebend, sondern ein langfristiges allgemeines Interesse. Z. B. findet der Artikel über Bürodienstleister als Einzelunternehmer in der Krise mit dem Suchbegriff Bürodienstleister seit April 2009 auf Seite eins in variierenden Positionen bei Google.
    Die besondere Arbeit besteht nicht im Schreiben des Artikels, sondern in der Bearbeitung innerhalb der Presseportale. Unternehmen, die die Verteilerfunktion übernehmen, sind zwar sehr schnell, aber der Artikel wird kurze Zeit später über Suchmaschinen weniger gefunden, da kaum Einfluss auf mögliche Suchbegriffe besteht. Der oben beschriebene Effekt bleibt also aus.
  • Suchmaschinen, wobei die meisten Nutzer des Internets dabei an Google denken, erfüllen die Aufgaben zu Themen und Berufen oder Berufsgruppen sowie Firmen schnell gewünschte Informationen zu finden.
    Das bedeutet in der Umkehrung jeder Beitrag, der im Internet erstellt wird, kann über bestimmte Begriffskombinationen, die zum Unternehmen passen, gefunden werden.

Anmerkung zu Google

Inzwischen hat Google eine neue Funktion in seine Ergebnisliste eingebaut. Mit dem Klick auf eine Lupe wird die Website als Bild ohne direkten Aufruf angezeigt werden.
Hier macht sich nun das Darstellungskonzept von „Bürodienste in“ positiv bemerkbar. Mit der guten regionalen Auffindbarkeit werden sofort die Teilnehmer mit weiterführenden Angaben angezeigt.

Marketing über das Internet ist zeitaufwändig

Für einen brauchbaren Artikel, unabhängig ob Presseportal oder eigener Blog müssen oft mehrere Stunden Zeit investiert werden. Genauso verhält es sich mit Diskussionen oder Beiträgen in Foren der verschiedenen sozialen Netzwerke.

Dazu kommen Fachkompetenz und ein verständlicher Schreibstil, um einen potentiellen Kunden auf das Unternehmen aufmerksam zu machen.

Das bedeutet, dass mindestens 5 bis 10 Stunden wöchentlich für Marketing im Internet eingeplant werden muss. Kein Wunder, dass große Firmen diese Aufgaben an die entsprechenden Fachleute wie Texter oder Pressefachleute übergeben.

Über die Vielfalt und die wesentlichen Inhalte einzelner “social communities” können Sie sich hier informieren.

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4 Kommentare zu “Internet als Marketinginstrument nutzen”

  1. [...] die “social communities” im Internet zeigen, dass viele letztendlich den persönlichen Kontakt zu den Forumsteilnehmern [...]

  2. [...] Baden-Württemberg & Rheinland-Pfalz « Vernetzen das falsch verstandene Zauberwort Internet als Marketinginstrument nutzen [...]

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„Qualität ist der stärkste Feind
jeder Art der Vermassung.
Quantitäten machen einander
den Raum streitig.
Qualitäten ergänzen einander.”

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