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Bürodienstleister schreiben für Bürodienstleister und Unternehmen


Multiplikatoren

31. März 2010 verfasst von Astrid Radtke

Für jedes Unternehmen aber insbesondere für Einzelunternehmen ist der Bekanntheitsgrad sehr wichtig. Deshalb sind wir als Bürodienstleister immer wieder auf der Suche nach Multiplikatoren, die den Bekanntheitsgrad verbessern. Dazu gehört zum einen das Unternehmen selbst, aber auch eine differenzierte Darstellung der angebotenen Dienstleistung und des Wirkungskreises.

Funktionen der Multiplikatoren für Bürodienstleister

Für jedes Unternehmen aber insbesondere für Einzelunternehmen ist der Bekanntheitsgrad sehr wichtig. Deshalb sind wir als Bürodienstleister immer wieder auf der Suche nach Multiplikatoren, die den Bekanntheitsgrad verbessern. Dazu gehört zum einen das Unternehmen selbst, aber auch eine differenzierte Darstellung der angebotenen Dienstleistung und des Wirkungskreises.
Hier hilft eine Vielzahl unterschiedlicher Medien:

„Klassisch“ im Printbereich

  • Gelbe Seiten
  • Anzeigen
  • Zeitungsartikel
  • Flyer / Broschüren

 

Und immer umfangreicher das Internet

  • unterschiedliche Branchenbücher
  • Soziale Netzwerke wie Xing
  • Pressemitteilungen online auf Presseportalen
  • Twitter
  • Corporate Weblogs wie zum Beispiel „Bürodienste in:“
  • Eigene Website

 
Und nicht zuletzt die EMPFEHLUNG.

Empfehlungsgeber

Der klassische Empfehlungsgeber ist der zufriedene Kunde. Leider wird im Umfeld dieses Kunden nicht immer ein Freiberufler gesucht. Deshalb helfen auch Kooperationen oder Treffen von Netzwerken. Ein netter Anruf, der von einer Empfehlung spricht, dem wird zunächst auch mal Gehör geschenkt.

Der Empfehlungs-GAU

So ein Empfehlungsgau war bei einem unserer regionalen Treffen in der Region Neckaralb ein Thema, das sehr zu unserer Belustigung beigetragen hat. Denn ein Vertreter von Telly Branchenauskunft, das wohl erst seit Herbst 2009 auf dem Markt ist, rief bei einigen Damen unseres Verbundes an. Da ja nun Kaltakquise über das Telefon verboten ist, wurde auf eine Empfehlung verwiesen: Frau L. aus Reutlingen habe kürzlich ihren Büroservice aufgegeben und eine Empfehlung für Sie ausgesprochen. Welche Frau L.? Die Recherche ergab, dass Frau L. bereits vor 6 Jahren ihre Selbstständigkeit aus Altersgründen aufgegeben hatte und noch nie Kontakt zu einer Firma namens Telly Branchenauskunft hatte. Naja und Testanrufe beim Service ließen dann gar keine Fragen mehr offen.

Schließlich gibt es bei uns keine Konkurrenz, sondern nur Kooperation und eben Zusammenhalt. Damit hatte der Vertreter von Telly Branchenauskunft wohl nicht gerechnet, denn diese Geschichte hat sich über Email ja nicht nur unter allen Teilnehmern von Bürodiensten in verbreitet, sondern auch in deren Umfeld.

Das ist jetzt für Telly Branchenauskunft eine Empfehlung der besonderen Art.

Übrigens: die Daten der Teilnehmer dürfen nur zur Kontaktaufnahme für eine mögliche Auftragserteilung genutzt werden. So steht es in unseren Nutzungsbestimmungen, das wurde wohl irgendwie übersehen.

Vorsicht ist immer angebracht

Dieses Beispiel zeigt, dass die Einschränkungen bei der Akquise wohl leider zu recht bestehen:

  • Telefon:
    Als Kaltakquise im engeren Sinn gilt ein werbender Anruf dann, wenn der Angerufene in keiner Weise sein Einverständnis für den Anruf gegeben hat. Liegt solch ein Einverständnis des Kunden vor, so spricht man, je nach Definition der Begriffe, bereits von so genannter Warmakquise. „Das Verbot der oben definierten Kaltakquise gründet sich auf das Gesetz gegen unlauteren Wettbewerb (UWG)“.
    Mehr unter: Kunden am Telefon gewinnen im www.gruenderlexikon.de
  • Spam:
    Gerne werden Newsletter angeboten. Neben den oben genannten Kriterien lassen sich Spam sehr schnell erkennen, wenn Sie als Einzelunternehmer mit „Sehr geehrte Damen und Herren“ angeschrieben werden, vor allem aber, wenn das Angebot herzlich wenig mit Ihrem Angebot zu tun hat.
  • Faxe / Briefe
    mit der Aufforderung Daten zu überprüfen und Änderungen unterschrieben zurückzusenden.

 
Oft hilft eine Recherche im Internet nach Firmenseiten, Blogs oder sonstigen Einträgen. Bei Firmen, die noch nicht so lange auf dem Markt sind, wird man da leider noch nicht fündig.

Ein Verbund im Zeitalter des Internet zeigt hier durchaus auch seine Stärke.

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Astrid Radtke

Über Astrid Radtke:

Astrid Radtke ist die Initiatorin von "Bürodienste in" Baden-Württemberg, Bayern und Rheinlandpfalz. Sinn des Projekts ist es qualifizierte Bürodienstleister zusammenzuführen und Unternehmen die regionale Suche zu erleichtern. Das Blog ergänzt mit Beiträgen die Kompetenz der Bürodienstleister und zeigt die Vielfalt der Leistungen auf.

7 Kommentare zu “Multiplikatoren”

  1. Astrid Radtke sagt:

    Hallo Herr Kraus,

    mit Ihrer Annahme zur Kaltakquise liegen Sie falsch. Die Kaltakquise ist grundsätzlich untersagt nicht nur im Privatkundenbereich. Andernfalls verstoßen Sie gegen das UWG und sogar gegen das BGB – mehr finden Sie in diesem Beitrag:
    http://www.buerodienste-in.de/2010/08/bei-der-akquise-rechtsvorschriften-beachten/
    Dort finden Sie auch Links zu entsprechenden Gerichtsurteilen.

    Ich habe neulich sogar Ärger bekommen, als ich auf einen Artikel dieses Blogs zur Weihnachtspost über Email aufmerksam gemacht habe. Mit diesem Blog verbindet sich kein Verkaufsinteresse, trotzdem wurde der Hinweis auf den Artikel als Werbung empfunden.

    Und wer hat heute noch Telefax?

    • Hallo, Frau Radtke,

      ich habe noch das gute alte Faxgerät (allerdings als All-in-one-Gerät mit Drucker/Scanner/Kopierer) und werde mich so schnell auch nicht davon trennen.

      Es kommt noch oft vor, dass ich etwas aus Büchern oder anderen sperrigen, nicht digitalisierten Dokumenten faxen muss. Der Umweg „einscannen / PDF-generieren“ ist mir zu mühsam. Solange das Gerät nicht seinen Geist aufgibt (Toi-Toi-Toi) bleibt es angeschlossen!

      Herzliche Neujahrsgrüße
      Stefanie Röper

      • Hallo Frau Röper,

        das gute alte Faxgerät ist hierfür auch wirklich noch nützlich. Aber wie sieht es bei Ihnen mit eingehenden Fax aus? Ich empfange meine Fax zum Glück über PC, was mir viel Papier erspart, denn es ist doch überwiegend – allerdings nicht ausschließlich – Werbung.
        Diese kommt natürlich mit Rufnummernunterdrückung. Womit wir wieder beim Thema UWG wären. Diese Faxe kommen nämlich nicht aus Deutschland.
        Und wie der Kommentar von Herrn Kraus zeigt,ist das UWG nicht vielen geläufig.

        Auch Ihnen herzliche Neujahrsgrüße
        Astrid Radtke

  2. H.Kraus sagt:

    Ich hatte auch Kontakt seitens Telly. Die Masche ist nicht neu, und man sollte nicht darauf hereinfallen. So weit gebe ich Ihnen Recht.
    Jedoch muss ich Ihnen aufgrund langer Erfahrung, auch als Ausbilder fuer Kaufleute im Dialogmarketing in Sachen Kaltaquise widersprechen. Die Kaltaquiseklausel gilt nur fuer Privatkunden. Im Geschaeftskundenbereich ist nur Kaltaquise via Telefax untersagt.
    MFG
    H.Kraus

  3. Jens Schubert sagt:

    Hallo an Alle,

    da ich mein ehemaliges Unternehmen für Telefondienstleistungen aufgrund schwindender Nachfrage in ein Unternehmen für reine Bürodienstleistung im weitesten Sinne umstellen will bzw. auch schon dabei bin, wäre meine Frage an Sie, wie ich von hier auch mich am seriösesten bekanntmachewn kann. Bitté um zweckdienliche Infos.

    Vielen Dank im voraus.

    MFG

    Jens Schubert

  4. Auch ich kann mich nur anschließen. Als neue Teilnehmerin habe ich mich von den Kolleginnen und Kollegen sofort integriert und willkommen gefühlt. Konkurrenz sieht wirklich anders aus!

    Nur gemeinsam können wir gut informiert und mit optimalem Service für unsere Kunden agieren!
    Das Beispiel der Telly Branchenauskunft zeigt an einem Beispiel der anderen Art, was gutes Netzwerken bewirken kann: Nämlich einen gewissen Schutz für alle, direkte Informationen und einen prima Zusammenhalt.

    Ich persönlich freue mich, Sie an diesem Abend kennengelernt zu haben!
    Auf bald.

  5. Ute Böttner sagt:

    Dem kann ich nur zustimmen, unser Regionaltreffen gestern Abend war sehr informativ und vor allen Dingen, was äußerst wichtig ist, in entspannter Atmosphäre.

    Ich möchte behaupten, dass der Erfahrungsaustausch sehr viel wert ist. Die Probleme, die sich bei der eigenen Arbeit zeigen, kann man hier sehr gut ansprechen und erörtern. Die Teilnehmer hören zu und geben Tipps und berichten über ihre eigenen Erfahrungen.

    Von Konkurrenz kann in unserem Netzwerk tatsächlich nicht die Rede sein.

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jeder Art der Vermassung.
Quantitäten machen einander
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Qualitäten ergänzen einander.”

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